Ausbildungspraxen des bpt - Deutschlandweit

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Was ist das Siegel "Tierärztliche Ausbildungspraxis" vom bpt?

Das ist ein Praxissiegel vom Bundesverband Praktizierender Tierärzte, welche veterinärmedizinische Betriebe erhalten können, wenn sie bestimmte Qualitätsstandards erfüllen, hochwertige Ausbildungsmöglichkeiten bieten und so einen Beitrag zur Förderung der nächsten Generation von Veterinärmediziner:innen leisten. Das Siegel trägt zur Professionalisierung und Standardisierung der tierärztlichen Ausbildung in den Praxen und Kliniken bei. Zusätzlich werden Austauschmöglichkeiten zwischen den Universitäten, den Studierenden und den Praxen und Kliniken geschaffen.

Welche Vorteile bietet mir als Student/Studentin das Siegel "Tierärztliche Ausbildungspraxis"?

Studierende der Veterinärmedizin profitieren erheblich von diesem Qualitätssiegel. Sie haben die Gewissheit, dass sie in anerkannten Praxen und Kliniken eine hochwertige Ausbildung erhalten und vielfältige praktische Erfahrungen sammeln können. Dadurch werden sie besser auf die Anforderungen des Tierarztberufs vorbereitet und können ihre erlernten Fähigkeiten in einer unterstützenden Umgebung anwenden. In der praktischen Suchfunktion zu den Ausbildungspraxen finden sich neben den behandelten Tierarten und Praxisschwerpunkten, außerdem Informationen zur Bereitstellung von Unterkünften, Vergütung und die Möglichkeit zur Hundemitnahme.

Welche Mindestanforderungen gelten für das tierärztliche Praktikum?

Die Mindestanforderung, um sich als kurative Praxis an der studentischen Ausbildung zu beteiligen, ist in der Verordnung zur Approbation von Tierärztinnen und Tierärzten (TappV) §58 geregelt.

Die Ausbildung in der kurativen tierärztlichen Praxis darf nur bei Tierärztinnen oder Tierärzten abgeleistet werden, die

  1. seit mindestens zwei Jahren eine Praxis selbständig ausüben,
  2. eine tierärztliche Hausapotheke betreiben und
  3. in den vor Beginn der Ausbildung liegenden zwei Jahren berufsrechtlich nicht bestraft worden sind.

Die Ausbildung der Studierenden in Europa wird von der EAEVE (European Association of Establishments for Veterinary Education) akkreditiert. Dadurch soll eine harmonisierte Ausbildung mit einer hohen Qualität gesichert werden. In den Leitlinien zur Bewertung der tierärztlichen Ausbildung (SOP ESEVT) von 2023 wurden jedoch weitergehende Vorgaben zu den Voraussetzungen für tierärztliche Praktikumsgeber gestellt.

Wie erhalten Arbeitgebende das Siegel "Tierärztliche Ausbildungspraxis"?

Im Zuge der neuen Leitlinien wurden die Anforderungen an die bpt-Ausbildungspraxis angepasst.

Zusätzlich zu den Anforderungen der TappV müssen folgende Punkte erfüllt werden:

Nachweis der Fortbildung für Ausbildungspraxen:

Die tierärztliche Leitung muss eine 4-stündige Fortbildung absolvieren, welche (nach den Vorgaben der EAEVE) die Themen Ersttagskompetenzen, Didaktik, Kommunikation und gute klinische Praxis umfasst. Derzeit ist dies als Onlinefortbildung auf der bpt-Homepage buchbar, aber auch Nachweise anderer Veranstalter (derzeit TiHo, FU Berlin, DVG) werden anerkannt.

Qualitätsstandard:

Um sicherstellen zu können, dass sich eine tierärztliche Praxis oder Klinik an die gesetzlichen Mindestanforderungen hält, ist der Qualitätsstandard Bronze die Mindestvoraussetzung für bpt-Ausbildungspraxen.

Praktikumsvereinbarung:

Eine schriftliche Praktikumsvereinbarung hilft beiden Seiten mit einer Grundstruktur und einem verbindlichen Leitfaden in das Praktikum zu starten. Eine Vorlage dazu wird bpt-Ausbildungspraxen zur Verfügung gestellt.

Evaluierung:

Neben der gegenseitigen Evaluierung durch die Hochschulen stellen wir ein System zur Evaluierung der Praxen durch die Studierenden zur Verfügung.

bpt-Mitglieder, die diese Anforderungen erfüllen, können sich als "Tierärztliche Ausbildungspraxis" anmelden, das zugehörige Logo führen und sich so gegenüber der Öffentlichkeit präsentieren (unter Beachtung der Nutzungsbedingungen). Mehr Infos erhältst Du beim bpt.