Beschreibung
Der Bund angestellter Tierärzte e.V. (BaT) hat am 13. Juni 2026 in Hamburg sein zehnjähriges Jubiläum gefeiert. Mitglieder, Vertreter:innen aus Arbeitgeberkreisen, Kammern, Kooperationspartner:innen, Wegbegleiter:innen und Gäste kamen zusammen, um auf die Entwicklung des Verbandes zurückzublicken – und den Blick zugleich nach vorne zu richten.
Was am 13. Oktober 2015 in Hannover „beim Tee“ als Idee begann, ist heute ein etablierter berufspolitischer Verband in der Tiermedizin: Angestellten Tierärzt:innen eine eigene Stimme geben. Aus ersten Gesprächen, ehrenamtlicher Arbeit und dem Gründungstreffen am 3. April 2016 entstand am 29. Juni 2016 offiziell der Bund angestellter Tierärzte e.V. mit Eintragung ins Vereinsregister der Stadt Hannover.
Heute steht der BaT für berufspolitische Interessenvertretung, fachliche Orientierung, wissenschaftliche Datengrundlagen und den konstruktiven Dialog mit Arbeitgeber:innen, Kammern, Politik und Öffentlichkeit. In zehn Jahren ist der Verband auf über 1.000 Mitglieder gewachsen. Mehr als 115 Vorstandssitzungen, zwei wichtige Studien zu Arbeitsbedingungen und Arbeitszufriedenheit angestellter Tierärzt:innen, die BaT-Standards für Arbeitsverhältnisse, die regelmäßige Präsenz auf Messen und Kongressen sowie die Beteiligung an berufspolitischen Debatten zeigen: Der BaT hat sich in der Tiermedizin etabliert.
„Unser Antrieb ist derselbe wie vor zehn Jahren: angestellten Tierärztinnen und Tierärzten eine Stimme zu geben, nachzuhaken und kritisch zu hinterfragen, wenn behauptet wird, es habe sich doch schon genug verbessert“, sagte die 1. Vorsitzende Dr. Elisabeth Brandebusemeyer in ihrer Rede. „Ja, vieles hat sich verbessert – oftmals auch infolge des Engagements des BaT. Gleichzeitig gibt es weiterhin alte Herausforderungen und neue Aufgaben.“
Ein besonderer Meilenstein war die Satzungsänderung zur Tariffähigkeit im Jahr 2019. Damit wurde der BaT nicht nur Interessenvertretung, sondern auch tariffähiger Verband. Am 1. Juni 2024 trat schließlich der erste Tarifvertrag des BaT mit dem Tiergesundheitszentrum Lichtenau in Kraft.
„Das ist nicht das Ende der Arbeit, sondern ein starkes Signal“, betonte Dr. Christian Wunderlich, 2. Vorsitzender des BaT und Gründungsmitglied. „Faire und verlässliche Arbeitsbedingungen sind verhandelbar. Gute Standards schaffen Sicherheit – für Angestellte, aber auch für Arbeitgebende, die im Wettbewerb um Fachkräfte bestehen wollen
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