Beschreibung

Seit 2015 bietet DiploVets als Telemedizin Anbieter für Tierärzte ergänzende Diagnostik durch internationale Spezialisten an. Bei der Gründung von DiploVets steckte die Telemedizin in Deutschland noch in den Kinderschuhen. Welche Beweggründe es für Co-Founder Dr. Oliver Gehrig gab das Unternehmen ins Leben zu rufen und wie sich DiploVets von anderen Telemedizin Anbietern unterscheidet, erfährst Du in diesem Interview:

Wer hatte die Idee Diplo Vets zu gründen? Kurz: Wie ist euer Netzwerk entstanden?

Dr. Gehrig: Die Idee, DiploVets zu gründen, kam meiner Frau und mir nach einem Auslandsaufenthalt in den USA. Hier war es schon lange Standard, Experten aus der ganzen Welt zu kontaktieren und somit hochklassige Expertise anzufragen, während wir in Deutschland feststellen mussten, dass schwierige Fälle meist nur intern besprochen wurden und somit der volle Rahmen der Möglichkeiten nicht ausgeschöpft wurde.

Mit DiploVets wollten wir es daher jedem Praktiker ermöglichen, diese Expertisen als zusätzliche Hilfe zu erhalten und bei Bedarf standardmäßig zu nutzen (z.B. regelmäßige Befundung von CT- oder MRT-Aufnahmen).

Das Thema Telemedizin war lange eine Grauzone, auch rechtlich. Welche Änderungen haben euch bei der Gründung unterstützt?

Dr. Gehrig: Für uns war das Thema nie eine Grauzone, da die Tiere stets bei einem Tierarzt in Behandlung sind und dieser die Entscheidungshoheit über den einzelnen Fall hat. Die Konsultation eines externen Experten gaben die Gesetze im deutschsprachigen Raum schon vor den Novellen zur Telemedizin her.

Wie wird das Thema Telemedizin in der Tierärzteschaft aufgenommen? Welche Erfahrungen habt ihr bisher gemacht?

Dr. Gehrig: Auch wenn der Überbegriff Telemedizin viele Spezialgebiete vereint und auch DiploVets unter den Begriff fällt, so wird me

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