Beschreibung
Der Moment nach der Approbation fühlt sich groß an. Und plötzlich sehr real. Verantwortung trägt jetzt den eigenen Namen. Entscheidungen lassen sich nicht mehr „nochmal kurz abklären“, weil man “nur die Praktikantin” ist.
Joana Bahlo kennt dieses Gefühl. Sie hat im März 2025 ihr Studium der Tiermedizin an der Justus-Liebig-Universität Gießen abgeschlossen und ist seit Juli 2025 Tierärztin in der Tierklinik Gelnhausen. Ihr Schwerpunkt: Innere Medizin und Diagnostik. „Plötzlich war klar: Wenn ich entscheide, ist es meine Verantwortung“, sagt sie rückblickend.
Was ihr den Einstieg erleichtert hat? Ein Team, das Rückhalt gibt. Und ein strukturiertes Berufseinsteigerprogramm, das Sicherheit schafft.
Die Angst vor dem ersten „Allein“
Die ersten Wochen waren geprägt von Respekt.
„Selbst bei einer Impfung dachte ich: „Was ist, wenn ich ein Herzgeräusch überhöre?“, erzählt Joana. Fachlich fühlte sie sich gut vorbereitet. Emotional war der Wechsel dennoch groß.
Besonders zwei Themen bewegten sie:
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die eigene Verantwortung bei medizinischen Entscheidungen
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der Umgang mit Euthanasie
„Man kann im Studium nicht lernen, ob man eine Euthanasie wirklich mit sich vereinbaren kann“, sagt sie offen.
Entscheidend war für sie, wie ihr Umfeld reagierte. Von Beginn an hörte sie: Du bist Berufseinsteigerin. Du darfst fragen. Immer.
Sicherheit entsteht durch Struktur
IVC Evidensia setzt beim Einstieg nicht auf „Learning by Overload“, sondern auf ein klares Konzept. Das Berufseinsteigerprogramm läuft ein Jahr und ermöglicht einen Einstieg zu jedem Zeitpunkt.
Die Bausteine im Überblick
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bei Bedarf Mentoring durch einen Medical Director
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Drei Präsenztrainings zu Notfall, Kommunikation und Labor
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Fachliche und persönliche Weiterbildung über das Digitale Lernzentrum
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Live-Webinare und zusätzliche Kursangebote
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Teams-Raum und WhatsApp-Gruppen zum Austausch, dazu die Möglichkeit, mit allen Personen bei IVC Evidensia jederzeit Kontakt aufzunehmen.
Das Ziel geht dabei über reine Wissensvermittlung hinaus. Laut Programm steht im Fokus, sich zu vernetzen, gegenseitig zu profitieren und beim Neu- oder Wiedereinstieg begleitet zu werden.
„Alle haben dieselben Unsicherheiten“
Vor dem ersten Präsenztermin hatte Joana Zweifel. „Ich dachte: Bin ich vielleicht am Ende die Einzige mit Fragen?“, sagt sie ehrlich.
Nach wenigen Stunden wich dieser Gedanke. „Es hat sich überhaupt nicht bestätigt: Alle hatten ähnliche Probleme und Unsicherheiten.“
Der Austausch wurde für sie zum stärksten Faktor. Dabei geht es
nicht nur das medizinische Wissen, sondern um das Gefühl, nicht
allein zu sein. „Man ergänzt sich eher, als dass man sich
vergleicht.“
Gerade die Präsenztrainings empfindet sie deshalb als wertvoll.
Zwei Tage Labortraining in Ingelheim mit praktischem Arbeiten am
Mikroskop hat sie bereits hinter sich. Zwei Tage Notfalltraining in
Berlin mit Themen wie Triagierung, Trauma, respiratorische und
kardiologische Notfälle und zwei Tage Kommunikation in München mit
Fokus auf schwierige Gespräche und Kostenkommunikation stehen noch
bevor. „Dafür werden wir freigestellt und Kosten für Anreise und
Unterkunft werden übernommen.“
Wenn es ernst wird: Rückhalt im Notfall
Ein Moment hat sich Joana beson
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