Beschreibung

Chirurgische Wunden nach einer Mastektomie bei Hündinnen können eine Herausforderung sein

Die Behandlung chirurgischer Wunden nach einer Mastektomie bei Hündinnen stellt oft eine erhebliche Herausforderung dar. Häufig treten Komplikationen wie schlechte Wundheilung und postoperative Infektionen auf, die den Heilungsprozess massiv verzögern können. Um diese Risiken zu minimieren, werden perioperativ häufig systemische oder topische Antibiotika eingesetzt.

Eine kürzlich veröffentlichte Studie prüfte ein neues Verfahren: Der Einsatz von Fluoreszenzlichtenergie (FLE) bei der Behandlung postoperativer Wunden zeigte vielversprechende Ergebnisse. Die Studie berichtete von einer verbesserten Wundheilungsqualität, einem geringeren Infektionsrisiko und einem reduzierten Pflegeaufwand für die Tierbesitzer.

Die von Dr. Andrea Marchegiani (School of Biosciences and Veterinary Medicine, University of Camerino, Italy) geleitete Studie untersuchte die Wirksamkeit des FLE-Systems PHOVIA® (Fa. Vetoquinol) bei Hündinnen (n=9), bei denen eine ein- oder beidseitige Mastektomie infolge neoplastischer Veränderungen vorgenommen wurde. Bei jeder Hündin wurde eine Hälfte der Wundlänge mit FLE behandelt, während die unbehandelte Hälfte als Kontrolle diente.

Ergebnisse: Alle mit FLE behandelten Wundabschnitte zeigten eine verbesserte Heilung anhand folgender Parameter:

  • Adaptation und Gleichmäßigkeit der Wundränder,
  • Konturverlauf der Wundränder,
  • Qualität der Narbenbildung.

Auch die Entzündungsparameter blieben in den FLE behandelten Abschnitten signifikant geringer ausgeprägt:

  • Erythem,
  • Ödem
  • Wundsekretion (serös bis purulent).

Bakteriologische Untersuchung:

Um den potenziellen Nutzen von FLE bei der Reduzierung des Infektionsrisikos zu beurteilen, wurden in einem Zeitfenster von drei, fünf und sieben

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