Beschreibung

Genau wie wir Menschen durchlaufen Pferde in der Nacht unterschiedliche Schlafphasen. Das Interessante: Zwar können die Tiere auch im Stehen in die Tiefschlafphase gelangen, der sogenannte REM-Schlaf wird aber nur im Liegen erreicht. Folglich mangelt es Pferden, die sich nicht hinlegen, an REM-Schlaf, was zu Leistungseinbußen, Wesensveränderungen und Verletzungen führen kann.

REM-Schlafmangel erkennen

Beim REM-Schlafmangel handelt es sich im Gegensatz zur angeborenen Narkolepsie um eine erworbene Verhaltensstörung.

Betroffene Pferde zeigen häufig:

  • Verletzungen an den Fessel- oder Karpalgelenken sowie an Hüfte oder Kopf
  •  Leistungseinbußen 
  • Wesensveränderungen (Hysterie/Schläfrigkeit) 

Warm- und Vollblüter sind häufiger betroffen als Robustpferde, ebenso sind ältere Pferde  häufiger betroffen als Fohlen.

Welche Ursachen hat die Verhaltensstörung?

Die Ursachen für REM-Schlafmangel sind vielfältig, doch meist Umwelt- und haltungsbedingt. Folgende Ursachen gibt es:

  • zu kleine Boxe

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