Beschreibung
BIERMANN – Hatfield (Großbritannien). Das Ziel eines Übersichtsartikels lag darin, das aktuelle Wissen über feline kutane paraneoplastische Syndrome (CPS) zusammenzuführen, wobei die Schwerpunkte auf deren klinischem Erscheinungsbild, der Pathophysiologie, dem diagnostischen Vorgehen sowie den therapeutischen Optionen lag. Darüber hinaus sollten der aktuelle Wissensstand zusammengefasst und bestehende Forschungslücken identifiziert werden, um Impulse für zukünftige Studien zu geben. Die weitreichendere Intention der Autoren bestand darin, das Verständnis für diese komplexen Erkrankungen zu vertiefen und das Bewusstsein der Tierärzteschaft für diese Syndrome zu schärfen. Das im „Journal of Feline Medicine and Surgery“ erschienene Review zeigt die eindrucksvollen Hautveränderungen im Abgleich mit den histopathologischen Befunden auf. CPS sind beim Menschen bereits seit Langem bekannt. Obwohl sie relativ selten sind, ist ihre Identifizierung von großer Bedeutung, da sie häufig bereits vor einer Krebsdiagnose in Erscheinung treten.
Bei Katzen stellen CPS eine heterogene Gruppe seltener dermatologischer Manifestationen dar, die als indirekte Folgen einer zugrundeliegenden Neoplasie auftreten. Es wird angeno
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