Beschreibung

Keine Thiamazol-Exposition von Besitzern nachweisbar

GENT (Biermann) – Die Hyperthyreose der Katze stellt eine häufige Erkrankung älterer Katzen dar und einige Katzenhalter äußern Bedenken bezüglich eines möglichen Expositionsrisikos gegenüber den thyreostatischen Medikamenten ihres Haustieres. Belgische Wissenschaftler kamen nun zu der Einschätzung, dass die Ergebnisse einer Studie bezüglich der potenziellen Exposition von Besitzern gegenüber thyreostatischen Medikamenten ihrer hyperthyreoten Katzen als beruhigend zu betrachten sind. Trozdem ist bei der Verabreichung von Thyreostatika Vorsicht geboten. Ob die Ergebnisse auf die transdermale Anwendung übertragbar sind, bedarf weiterer Untersuchungen.

Das Ziel der Studie bestand darin, das Vorhandensein von Spuren von Thiamazol im Urin von Besitzern hyperthyreoter Katzen, die mit Thyreo­statika behandelt wurden, zu untersuchen. Im Rahmen der Studie wurde Urin von 24 Besitzern hyperthyreoter Katzen, 5 mit Thiamazol behandelten menschlichen Patienten und 5 gesunden Menschen ohne jeglichen Kontakt mit Thyreostatika gesammelt. Alle Besitzer hyper­thyreoter Katzen wurden gebeten, einen Fragebogen auszufüllen. Der Urin hyperthyreoter Katzen wurde durch spontane Miktion gewonnen. Alle Urinproben wurden bis zur Analyse bei -20 °C gelagert. Es wurde festgestellt, dass die Besitzer viel Kontakt zu ihrer Katze hatten.

Die Einhaltung der Richtlinien zum Umgang mit Antithyreostatika war eher schlecht. Hohe Konzen­trationen v

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