Beschreibung

Anamnese

Der Hund wird aufgrund einer seit einem Jahr bestehenden persistierenden Halitose vorgestellt. Im wachen Zustand sind keine Auffälligkeiten erkennbar, daher wird einige Tage später eine Allgemeinanästhesie zur weiterführenden Maulhöhlenuntersuchung durchgeführt.

Weiterführende Untersuchung

Bei der Untersuchung wird ein zwischen den Molaren eingeklemmter Holzstab festgestellt..
Nach dessen Entfernung zeigt sich ein Ulkus über die gesamte Breite des Gaumens sowie insbesondere zwei Defekte mit Verbindung zu den Nasenhöhlen.

Zur Versorgung wird eine Naht mit monofilem Nahtmaterial gesetzt, um die größere oro-nasale Kommunikation zu verschließen.
Anschließend erfolgt eine antibiotische Behandlung mit Clindamycin über 10 Tage.

10 Tage später

Zehn Tage später zeigt sich der Hund in gutem Allgemeinzustand.
Es bestehen weder Husten noch Niesen, die Futteraufnahme ist normal und es liegen keine respiratorischen Beschwerden vor.
Die Lungenauskultation ist unauffällig.

Die oro-nasale Kommunikation besteht jedoch weiterhin; die Naht hat nicht gehalten

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