Beschreibung
Bei Kaninchen wachsen die Zähne kontinuierlich nach – anders als bei Hund und Katze. Bleibt der physiologische Abrieb aus, kann es zu Zahnspitzen und sogenanntem retrograden Zahnwachstum kommen. Hierbei wachsen die Zähne in Richtung Oberkiefer und Tränen-Nasen-Kanäle mit der Folge von Entzündungen, chronischem Tränenfluss oder Abszessen.
Dr. med. vet. Julia Rettberg, Tierärztin in der MeikoVet Kleintierpraxis in St. Gallen, betont die Wichtigkeit einer regelmässigen Kontrolle. Typische klinische Hinweise sind Futterverweigerung oder sogar eine Magenüberladung durch verminderte Darmaktivität (Peristaltik).
Praktisches Vorgehen in der Zahnbehandlung:
- Sedation/Narkose: Um Stress zu vermeiden und Eingriffe sicher durchzuführen zu können,
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