Fachbeitrag
Ein Beitrag von  Dr. med. vet. Julia Rettberg - MeikoVet St. Gallen ,  MeikoVet Kleintierpraxen auf VetStage

Feuerwerksangst bei Hund und Katze

erstellt am 16. Dezember 2025

Hinweis: VetStage ist nicht für den Inhalt verantwortlich. Bitte wende dich bei Rückfragen direkt an den Verfasser.

Feuerwerksangst ist ein jährlich wiederkehrendes Thema in der tierärztlichen Beratung, besonders rund um Silvester und nationale Feiertage. Im TierarztTalk teilt Dr. med. vet. Julia Rettberg wichtige Erkenntnisse, die Tierärzt:innen helfen können, Halter:innen praxisnah zu unterstützen.

Typische Symptome

  • Schreckreaktionen (Ducken, Wegspringen, Erstarren, Verstecken)
  • geweitete Pupillen, gespitzte Ohren, Muskelanspannung und Zittern durch Adrenalinausschüttung
  • anhaltende Stressanzeichen, die bei ängstlichen Tieren den Alltag erheblich beeinträchtigen können

Praxisrelevant: Klare Anamnese, ob es sich um eine situationsgebundene Furcht oder eine generelle Angststörung handelt.

Genetik & Prägung

  • Zucht und genetische Faktoren spielen eine Rolle: Diensthunde werden auf „Schussfestigkeit“ selektiert.
  • Verhalten der Mutterhündin und frühe Geräuscheindrücke prägen die Reaktion der Welpen nachhaltig.

Praxisrelevant: Bei Beratung von Züchter:innen oder Halter:innen sollte auf frühe Sozialisierung mit Alltagsgeräuschen hingewiesen werden.

Management im Akutfall

  • Hunde: ruhige, souveräne Führung. Panik nicht durch falsches Timing bestärken.
  • Katzen: Versteckmöglichkeiten anbieten, nicht aus dem Versteck holen. Schalldämpfende Decken können helfen.

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Dr. med. vet. Julia Rettberg - MeikoVet St. Gallen

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