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Ein Beitrag von  VetMentorin Stefanie Püttner

Ich bin Diplom-Psychologin, Beraterin, Coach & Traumatherapeutin mit über 15 Jahren Erfahrung in der Personal- und Organisationsentwicklung.

Ich verbinde betriebswirtschaftliches Denken mit psychologischer Tiefe und begleite Praxen, Kliniken & Menschen bei allen Themen rund um Kommunikation, Führung und mentale & psychische Gesundheit. 
Wenn‘s akut wird, biete ich rasche Unterstützung in Krisensituationen.
Mein Ziel: weniger Drama, mehr Dialog - damit Praxen gesund wachsen können.,  Stefanie Püttner Coaching & Beratung auf VetStage

Praxis- & Teamführung made easy: Komplexität reduzieren. Auf das Wesentliche konzentrieren.

erstellt am 30. Dezember 2026

Hinweis: VetStage ist nicht für den Inhalt verantwortlich. Bitte wende dich bei Rückfragen direkt an den Verfasser.

2026 wird alles anders!

Der Jahresanfang ist für viele von uns ein Moment des Innehaltens. Ein kurzer oder auch etwas längerer, dafür sauber reflektierter Blick zurück. Ein vorsichtiger Blick nach vorne.

Die Fitnessstudios verzeichnen die Hochphase ihrer Neuverträge im Januar. Nikotinkaugummis, Stoffwechsel-Shakes und Online-Programme in Sachen Body Shaping gehen auch echt gut in den nächsten Wochen. Viele gute Ideen, viele Wünsche an unser Zukunfts-Ich und unser Zukunfts-Leben bringen noch mehr gute Vorsätze mit sich, in die wir uns voller Elan und Motivation hineinstürzen. 

Die Choreographie ist jedoch für die meisten von uns Jahr für Jahr dieselbe: viel zu bald hat uns der Alltag wieder eingeholt, den wir kurz vor Weihnachten dachten, nun endgültig hinter uns zu lassen. Die Studio-Besuche werden seltener, die Shakes schmecken irgendwie doch nicht mehr so gut, die Couch gewinnt ein ums andere Mal gegen den Powerwalk. Und der eine Lillet mit der Freundin vor Ende Januar ist ja wirklich nicht so schlimm, oder? Mist.

Nein, schlimm ist es nicht, wenn wir es nicht schaffen, alle unsere guten Vorsätze auch wirklich durchzuziehen. Schlimm ist eher, dass wir uns einmal mehr das Gefühl des Scheiterns mit organisiert haben. Und diese erneute Erfahrung, einmal mehr gescheitert zu sein, macht es uns gemeinsam mit den ganzen alten so schwer, vermeintlich schwierige Themen anzugehen - wo wir eh so wenig Zeit übrig haben für alle möglichen Add-ons und Nice-to-haves und ganz zu schweigen von den ganzen „Ich müsste endlich mal‘s“…

Wie schön wäre Leichtigkeit - auch und gerade in der Praxis!

Ansatzpunkte für Leichtigkeit ergeben sich automatisch aus den ganzen Dingen, die den Praxisalltag manchmal so anstrengend machen: Kommunikation mit Kunden und dem Team. Konflikte. Selbstfürsorge und Mentale Gesundheit.

Das alles ist oft einfach überwältigend: nicht, weil es an Wissen oder an Einsicht fehlt, sondern weil die Komplexität hoch ist, und die Extra-Zeit dafür einfach nicht von alleine auftauchen mag.

Wissen ist nicht das Problem - Terminkalender, Load und Leben eben schon

Die meisten Menschen in der Tiermedizin wissen sehr genau, dass diese Themen relevant sind. Kaum jemand würde ernsthaft bestreiten, dass gute Kommunikation entlastet, geklärte Konflikte Energie sparen und Selbstfürsorge langfristig schützt.

Und doch werden diese Themen nahezu gewohnheitsmäßig aufgeschoben - erst kürzlich habe ich auf dem bpt-Kongress in Wiesbaden 2 Vorträge zu genau diesem Thema halten dürfen. Überall nickende Köpfe im Saal.

Kommunikation gilt als anstrengend, Konflikte als mühsam, und Selbstfürsorge und mentale Gesundheit als zwar echt notwendig, aber eben zeitintensiv. Ich glaube, das Problem liegt darin, dass diese nicht-medizinischen Themen im medizinischen Alltag als unglaublicher zusätzlicher Aufwand erlebt werden.

Wenn der Tag voll ist, bleibt wenig Raum für Themen, die zusätzlich Konzentration, innere Präsenz und bewusste Auseinandersetzung erfordern. Sie rutschen nach unten auf der Prio-Liste, meist mit dem Geda

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VetMentorin Stefanie Püttner

Ich bin Diplom-Psychologin, Beraterin, Coach & Traumatherapeutin mit über 15 Jahren Erfahrung in der Personal- und Organisationsentwicklung.

Ich verbinde betriebswirtschaftliches Denken mit psychologischer Tiefe und begleite Praxen, Kliniken & Menschen bei allen Themen rund um Kommunikation, Führung und mentale & psychische Gesundheit. 
Wenn‘s akut wird, biete ich rasche Unterstützung in Krisensituationen.
Mein Ziel: weniger Drama, mehr Dialog - damit Praxen gesund wachsen können.

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