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Ein Beitrag von  Dr. med. vet Christina Eul-Matern,  VetSensus Akademie für klinische Tierakupunktur auf VetStage CNI

Niere und Blase (nicht nur) aus Sicht der TCVM

erstellt am 23. Februar 2026

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Zusammenfassung

Eine Übersicht über die letzten Jahrzehnte zeigt, dass die Niereninsuffizienz und Glomerulonephritis bei Hund und Katze multifaktorieller Ursache ist und auch so behandelt werden muss. Voran Alterung und genetische Ursachen, aber auch Autoimmunreaktionen ausgelöst durch Erreger, Medikamente oder wiederholte Impfungen, Stress oder Ernährungsfaktoren können Ursachen sein. Akupunktur ist ein probates Mittel für Prophylaxe und Therapie

Glomerulonephritis

Die Niereninsuffizienz von Hund und Katze ist in der Tiermedizinischen Praxis ein schwerwiegendes Alltagsproblem. Verschiedene Ursachen werden für ihre Entstehung verantwortlich gemacht und die Geschwindigkeit ihres Fortschreitens ist eine therapeutische Herausforderung. Allzu oft steht die Therapeutin mitsamt der BesitzerInnen vor einem austherapierten Patienten, dem nur noch mildernd unterstützend bis palliativ geholfen werden kann.

Die Niere des Säugetiers ist ein strukturell und funktionell besonders komplexes Organ.

Autoantikörper-Antigen-Immunkomplexe nach Infektionen oder Impfungen können Gewebeschädigungen können im Blutkreislauf während der Filtration in den Wänden der Glomeruli abgelagert werden. Induktion von Autoantikörpern durch Impfung wird diskutiert.

Außerdem fand man für die chronische Nierenerkrankung als begünstigende Faktoren einschließlich Alterung, Ischämie, Begleiterkrankungen, Phosphorüberladung und routinemäßige Wiederholungsimpfungen, Anämie.

Ernährung

Ob die Phosphoraufnahme in der Nahrung eine Rolle bei der Entstehung von chronischen Niereninsuffizienz spielt, bleibt unsicher. Ähnlich gibt es Hinweise auf einen schädigenden Effekt einer hohen Natriumzufuhr. Das Zufüttern von Omega-3 Ölen und das Binden von Abfallstoffen aus der Eiweißverdauung im Darm z.B. durch Zeolith haben sich als zuerlässig entlastend und schützend für die Nierenfunktion erwiesen.

Emotionen

Bei Katzen wurde Stress mit Erkrankungen der Haut sowie des Magen-Darm-Trakts, der Atemwege, und der Harnwege Systeme in Zusammenhang gebracht. Der Verlust der Vorhersehbarkeit und Kontrolle über die Umgebung könnte zu einer chronischen Überaktivierung des sympathischen Nervensystems der Katze führen und damit Organfunktion einschränken.

Faktor Lebensalter

Laut D. 0. Slausok and R. M. Lewis, nimmt Bei Ratten die glomeruläre Filtrationsrate (GFR) mit dem Alter allmählich ab. Bei Hunden steigt die GFR in den ersten 3 Lebenswochen allmählich an, hauptsächlich als Folge der fortschreitenden Reifung der Nephrone. Nephronverlust bei älteren Hunden ist verbunden mit Verringerung der GFR, ähnlich wie bei Ratten.

Fast 50 % der Katzen, älter als 15 Jahre, zeigten morphologische Veränderungen, die mit CKD übereinstimmten, charakterisiert durch unterschiedliche Grade von interstitieller Entzündung und Fibrose, tubuläre Atrophie, Glomerulosklerose und Arteriopathie.

Therapeutisches Vorgehen, ein Ansatz für Akupunktur

Multicausale Erkrankung erfordert multimodale Therapie auf verschiedenen Ebenen:

•    Blutdruck und Durchblutung

•    Belastungen mit Toxinen od

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Autor:innen

Dr. med. vet Christina Eul-Matern

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