Groß- und Kleintierpraxis in einem: Wir helfen ALLEN Tieren!

erstellt am 13. Juni 2022

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Ein Beitrag von  Tierärzte Martin Missel und Jürgen Buschmann im VetStage Interview,  Tierärzte Lonsee Dr. Martin Missel & Jürgen Buschmann auf VetStage
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"Wir haben im Vergleich zu anderen Tierarztpraxen einen besonderen Tagesablauf." 

Ein Gespräch mit den Tierärzten Martin Missel und Jürgen Buschmann über ihre Arbeit in der Gemischtpraxis, ihren Arbeitsalltag und die Besonderheiten sowie Herausforderungen. 

 

Ihr seid eine Gemischtpraxis, bedeutet Groß- und Kleintierpraxis in einem: Wie kam es dazu? 

Es gab in unserem Ort Lonsee zwei Tierarztpraxen, die wir im August 1998 vereint haben. Beide Praxen hatte einen gewissen Kleintieranteil, der dann im Laufe der Jahre immer weiter gewachsen ist. Heute machen Kleintiere etwa 60 % unserer Arbeit aus.

Der Arbeitsalltag als Großtierpraktiker:innen ist so ganz anders als der der Kleintierpraxis. Wie ist das bei euch? Wechselt ihr euch tageweise ab oder kann ich mir das so vorstellen, dass auf eine Impfung beim Hofhund die Betreuung der Schweine im Stall erfolgt? 

Wir haben im Vergleich zu anderen Tierarztpraxen einen besonderen Tagesablauf:

Morgens von 8:00 Uhr bis 9:30 Uhr ist unsere Vormittagssprechstunde für Kleintiere, neuerdings mit Terminvergabe. Alle Tierärzt:innen sind anwesend und teilen sich nach Interessenslage die Arbeit auf. Ein Tierarzt oder eine Tierärztin führt die Routinesprechstunde zusammen mit einer Helferin, die anderen führen die geplanten Operationen durch oder bereiten die Großtierbesuche vor.
Ab 9:30 Uhr fahren dann zwei bis drei Tierärzt:innen jeweils mit einem voll ausgestatteten Praxisfahrzeug auf die Höfe, die ihren Bedarf morgens angemeldet haben.
Ab und an führen wir auch einfache Tätigkeiten bei Kleintieren ambulant aus.
Gegen 13:00 Uhr sind dann alle wieder zurück und jeder geht individuell in eine "Mittagspause" bis 15:30 Uhr.
Nachmittags sind in der Regel nur zwei Tierärzt:innen anwesend, wobei einer oder eine die Kleintiersprechstunde bis 18 Uhr führt, während der oder die Andere die Nachmittagstour auf den Höfen erledigt.

Wie groß ist euer Einzugsgebiet im Großtierbereich? 

Unser Einzugsgebiet ist aufgrund der noch immer recht hohen Hofdichte viel kleiner als bei vielen vergleichbaren Praxen. Unser Radius beträgt selten mehr als 15 km.
Wir fahren pro Fahrzeug etwa 16.000 km im Jahr.

Und welche Arten behandelt/betreut ihr hier? 

Vor allem Rinder, Schweine, Pferde, Alpakas und kleine Wiederkäuer.

In eurer Kleintierpraxis reicht das Spektrum von Ultras

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Tierärzte Martin Missel und Jürgen Buschmann im VetStage Interview

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