Giftköder gefressen? Was tun?

erstellt am 14. Oktober 2021

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Fachbeitrag

Hundehasser verteilen sich überall dort, wo Vierbeiner anzutreffen sind. Was ist zu tun, wenn der Hund Symptome zeigt?

1. Den Hund bei Verdacht gut beobachten

Oft kann die Aufnahme von Gift oder scharfkantigen Gegenständen gar nicht so schnell beobachtet werden und dann ist es schon passiert! Jetzt gilt es, den Hund gut zu beobachten.

2. Den Hund nicht mehr füttern

Ein Futter-gefüllter Magen erschwert nicht nur Diagnostik sondern auch Therapie!

3. Den Hund nicht zum Erbrechen bringen

Ätzende Stoffe oder scharfkantige Gegenstände können die Speiseröhre verletzen und den Zustand verschlimmern! 

4. Symptome frühzeitig erkennen

Verändertes Verhalten, atypische Bewegungen, Juckreiz, vermehrter Speichelfluss, Erbrechen oder Durchfall können hinweisend sein!

5. Probemitnahme für Diagnostik

Fremdkörper können röntgenologisch meist leicht erkannt werden - bei Gift sieht das ganz anders aus! Nur Laborwerte können hierüber Aufschluss geben. Wenn irgendwelche Reste des Köders zugänglich sind, hilft das ungemein bei der Diagnostik!

6. Je schneller die Therapie, desto höher die Überlebenswahrscheinlichkeit!

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Autor:innen

Irina Höfken - Ruhr Nachrichten
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