"Gut, dass ich keinen Frisiersalon führe" - Corona-Maßnahmen in der Kleintierpraxis

erstellt am 1. Dezember 2021

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Fachbeitrag
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Beim Wort "Corona" denken Tierärzt:innen initial an FIP oder Ferkeldurchfall, doch das humane Exemplar hat sich mittlerweile in den Vordergrund gedrängt. Jetzt sind Praktiker:innen gefordert, mit den Erfordernissen dieser besonderen Zeit umzugehen.

Wir halten Abstand

In der Tierärztlichen Praxis für Kleintiere Scharnhorst GmbH in Dortmund haben wir als allererstes eine Corona WhatsApp-Gruppe eingerichtet, um alle Mitarbeiter:innen über die neuen Maßnahmen im Betrieb zu informieren. Gleichzeitig haben wir Arbeitsgruppen getrennt, um Kontakte so gering wie möglich zu halten. Grundsätzlich besteht eine allgemeine Masken- und Handschuhpflicht (auch bei Karten- oder Bargeldzahlung) sowie absolute Abstandhaltung, außer es ist arbeitstechnisch nicht anders möglich.

Zur Kommunikation der Maßnahmen mit unseren Kund:innen nutzen wir Facebook und Terminsprechstunden finden nur nach telefonischer Anmeldung statt. Die Behandlung erfolgt ohne Beisein der Besitzer. Bevor die Praxis betreten werden darf, ist die Händedesinfektion Pflicht. Pro Patient darf höchstens ein Patientenbesitzer die Praxis betreten und alle externen Materialien, wie Hundeleinen, werden desinfiziert.

Und was sagen die Kund:innen? 

Die Maßnahmen werden in der Regel gut angenommen und alles in allem herrscht eine freundliche Stimmung. Allerdings können nun weniger Patienten betreut werden, da der Zeitaufwand pro Patient deutlich höher ist.

Themengebiete

Autor:innen


Volker Borchers
Tierärztliche Praxis für Kleintiere Scharnhorst GmbH,
Ursprungsartikel: VetImpulse, Ausgabe 9, 01. Mai 2020

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