Lilienvergiftung bei einer Katze

erstellt am 3. Januar 2022

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Fallbeispiel
Ein Beitrag von  Lucia Sanchini, DVM, MSc, Dip. ECVCP, FRCPath, MRCVS, EBVS Specialist in Veterinary Clinical Pathology. BattLab, UK.
"Harnsediment von einer Katze: wenn die Gefahr im Haus lauert!"
Veröffentlicht online Mai 2020 auf laboklin.com

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Im Notdienst wurde ein 7 Jahre alter, kastrierter EKH Kater mit akutem Erbrechen und Oligurie vorgestellt. Es handelte sich um eine reine Wohungskatze. 

Klinisch zeigte sich der Kater dehydriert, apathisch, speichelnd und mit Untertemperatur. Das Abdomen war nicht schmerzhaft. 

Zur Diagnostik wurden einige klinsch-chemische Parameter und der Harnstatus gemessen und das Harnsediment untersucht. 

Die Ergebnisse deuteten auf eine renale Problematik, genauer auf eine tubuläre Erkrankung, hin. Die Diagnose lautete: Akutes Nierenversagen aufgrund eines Tubulusschaden. 

Es stellte sich heraus, dass die Ursache für die akute, schwere Schädigung der Nierentubuli die Aufnahme einer Lilienpflanze war, mit der die Katze am Tag zuvor gespielt hatte. Alle Pflanzenteile sind toxisch und besonders bei reinen Wohnungskat

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Lucia Sanchini, DVM, MSc, Dip. ECVCP, FRCPath, MRCVS, EBVS Specialist in Veterinary Clinical Pathology. BattLab, UK.
"Harnsediment von einer Katze: wenn die Gefahr im Haus lauert!"
Veröffentlicht online Mai 2020 auf laboklin.com

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