Tierärztliche Praxis für Kleintiere Dr. Sandra Pühringer - Was macht uns aus?!

erstellt am 12. April 2022

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Fachbeitrag
Ein Beitrag von  Dr. Sandra Pühringer
Fachtierärztin für Kleintiere und Praxisinhaberin
in Zusammenarbeit mit VetStage ,  Tierärztliche Praxis für Kleintiere Dr. Sandra Pühringer auf VetStage
Hinweis: VetStage ist nicht für den Inhalt verantwortlich. Bitte wende dich bei Rückfragen direkt an den Verfasser.

Tierärztin Sandra Pühringer betreibt seit 2007 ihre eigene tierärztliche Praxis für Kleintiere in Velbert. Für VetStage hat Sandra uns Frage und Antwort gestanden, was ihre Praxis ausmacht und neue Kolleg:innen bei ihr erwartet:

 

Als selbständige Tierärztin mit eigener Praxis und Mitarbeitenden: Wie beschreibst Du Eure Zusammenarbeit in Deiner Praxis?

Ganz wichtig ist für uns ein respektvoller Umgang und Freundlichkeit im Miteinander. Grundlage hierfür ist eine gute Kommunikation, Teamwork und natürlich Spaß bei der Arbeit.

Welche Werte vertrittst Du als Praxisinhaberin, bzw. ihr zusammen als Team?

Die Basis beruht auf der Ausbildung der Teammitglieder und medizinisch fundiertem Wissen. Dahinter steht die Leistungsbereitschaft und Flexibilität des Teams, unsere gute Kommunikation und viel gute Laune. Wichtig für mich ist es hierbei als Chefin für das gesamte Team einzustehen. 

Wie stellt sich Euer Praxisgefüge dar, gibt es eine Hierarchie?             

Indirekt gibt es schon eine Hierarchie: Praxisinhaber, angestellte Tierärzt:innen, angestellte Tierarzthelfer:innen.

Da das Team aber sehr gut miteinander funktioniert, verschwimmen die Grenzen. Als Praxisinhaberin ist es meine Aufgabe alles zu wissen und zu können, hier reden wir allerdings nicht nur von der Medizin, sondern hauptsächlich von der Praxisorganisation, der Technik sowie Praxisabläufe.

Hier hatten wir gerade vor vier Wochen ein gutes Beispiel: Bei einem Team von aktuell zwei Tierärzt:innen und 3 Helferinnen, war eine Helferin auf Urlaub, eine wegen eines Arbeitsunfalls krankgeschrieben und eine wegen einer Coronainfektion in Quarantäne. Es blieben nur der angestellte Tierarzt und ich als Chefin übrig. Was haben wir gemacht: natürlich weitergearbeitet. Somit war ich auf einmal Rezeptionistin, Laborassistentin, Telefonistin, Tierarzthelferin meines Tierarztes (Männer ;) ) und Tierärztin (übrigens FTA für Kleintiere). Meine Stammkunden haben sich sehr gefreut, mich am Telefon zu haben. Viele Kunden fragten mich beim Abkassieren an der Rezeption, warum ich noch so fröhlich dabei sein kann, nachdem ich ihnen die Situation erklärt hatte. Es ist wie es ist!

Für mich war es wichtig, meine Praxis mal wieder aus einer anderen Perspektive zu sehen.

Es war fast wieder wie vor 15 Jahren, als ich meine Praxis gegründet habe, nur mit 10fach höherem Aufkommen. Hilfreich war allerdings auch sehr, dass mein Kollege ebenfalls bei guter Laune geblieben ist und alles so gut mitgemacht hat.

Diese Flexibilität kann nur in einem gut funktionierenden Team geleistet werden.

Du hast uns erzählt, dass ihr das Schichtsystem in der Praxis umgestellt habt. Was war der Anlass dafür und wie sieht dieses nun bei Euch aus?

Das Einführen eines Schichtsystems ist ein lang gehegter Wunsch des gesamten Teams.

Ein Grund war, dass wir mal Ruhe vor Telefon und Apothekenverkäufen haben wollten. Ebenso wollten wir in Ruhe unsere Diagnostik (Röntgen/Ultraschall) und die Operationen machen und Bestellungen und das Aufräumen/Reinigen der Praxis erledigen. Es bleiben während der Öffnungszeiten sonst einfach zu viel Dinge liegen.

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Dr. Sandra Pühringer
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