Feline arterielle Thromboembolie: Duale Therapie mit Clopidogrel und Rivaroxaban 

erstellt am 21. April 2022

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Fachbeitrag
Ein Beitrag von  Kompakt VetMed (Biermann Verlag GmbH) auf VetStage
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 Vor Kurzem wurde gezeigt, dass 11,3 % der Katzen, die an einer hypertrophen Kardiomyopathie leiden und älter als 10 Jahre sind, von feliner arterieller Thromboembolie (arterial thromboembolism, ATE) betroffen sind – mit oftmals verheerendem Ausgang. Die aktuellen ACVIM-Leit­linien empfehlen die Anwendung von Clopidogrel bei Katzen, bei denen ein Risiko für eine ATE vorliegt, und die zusätzliche Gabe eines Faktor-Xa-Inhibitors in Fällen mit sehr hohem Risiko oder nach einer ATE. 


Bisher haben keine Studien die Sicherheit oder Wirksamkeit dieser kombinierten antithrombotischen Therapie untersucht. In einer Studie der University of California, Davis, USA, konnte nun nachgewiesen werden, dass Katzen, die wegen eines ATE-Ereignisses einer dualen Therapie unterzogen wurden, eine niedrige Rezidivrate zeigten. 


Bei Katzen mit intrakardialen Thromben oder spontanem Echokontrast (spontaneous echocardiographic contrast, SEC) wurde in der Untersuchung eine wirksame Thromboseprophylaxe erzielt. Die duale antithrombotische Therapie mit Clopidogrel und Rivaroxaban führte zu einer geringen gemeldeten Inzidenz von Nebenwirkungen (NW). Die retrospektive Fallserie zielte zum einen darauf ab, die Häufigkeit und Art der NW zu bewerten, die bei Katzen auftraten, denen eine duale Therapie mit Clopidogrel und Rivaroxaban verabreicht wurde. Sekundäre Ziele waren die Bewertung der Indikationen für eine

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