Milchleistungszucht ist keine Qualzucht

erstellt am 26. August 2021

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Fachbeitrag
Ein Beitrag von  Kuhkraft,  Kuhkraft – gute, gesunde Kühe auf VetStage
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Das Thema Tierwohl und Tierschutz ist in aller Munde und gewinnt immer mehr Beachtung in der Gesellschaft.
In diesem Zuge wird aktuell auch von verschiedenen tierärztlichen Verbänden (Deutsche Veterinärmedizinische Gesellschaft e.V., Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz e.V., Bundesverband der beamteten Tierärzte e.V., Bundesverband praktizierender Tierärzte e.V. und Bundetierärztekammer e.V.) diskutiert, ob die Leistungszucht beim Milchvieh laut Definition als Qualzucht anzusehen ist.

Eine heikle Diskussion, zu einem emotional belasteten Thema, bei der Fakten zu oft nur eine untergeordnete Rolle spielen.

Ganz klar ist: Das Halten und das Management, insbesondere die Fütterung von Milchviehherden und deren Gesunderhaltung mit gleichzeitig ökonomischem Erfolg erfordert viel Knowhow von allen Beteiligten und ständige Fortbildung und Weiterentwicklung der Betriebe. Daher arbeiten wir täglich daran, Kühe und ihre Bedürfnisse besser zu verstehen und dieses Wissen an Landwirte zu vermitteln.

Wer uns kennt weiß, dass wir unheimlich gerne Daten sammeln. Wir nehmen alles an Zahlen, was wir bekommen können, egal wie sinnig oder unsinnig das der/dem Landwirt:in zunächst erscheinen mag. Und das bewährt sich sehr. Denn durch akribisches Protokollieren dieser Daten im Abstand von max. vier Wochen, können wir Qualzuchtvorwürfe, wie genetisch erhöhte Gesundheitsrisiken ganz klar widerlegen und immer auf Managementprobleme im Bestand oder Einzeltiererkrankungen zurückführen.

Daher haben wir exemplarisch die Daten zu Herdengesundheit, Zuchtziel, Fruchtbarkeit, Futteraufnahme und Körperkondition der Herden in Bezug zur Leistung von zwei Betrieben im Originalartikel auf unserer Homepage aufgearbeitet.

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Autor:innen

Kuhkraft

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