Fütterungssonden in der Kleintierpraxis

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Für TierärztInnen und TFA

Beschreibung

Unterernährung durch eine unzureichende Energie- und Proteinversorgung ist in der intensivmedizinischen Betreuung eine gefürchtete Begleiterscheinung. Der häufigste Grund ist die Inappetenz stationär aufgenommener Patienten. Die Gründe dafür sind vielseitig. Mittlerweise ist es Konsens, dass eine frühzeitige, assistierte Fütterung bei Intensivpatienten die Prognose erheblich verbessert: Die Überlebenschancen steigen und der stationäre Aufenthalt kann vielfach verkürzt werden. Geraten die Patienten erst gar nicht in ein Energiedefizit verläuft die Rekonvaleszenz ungleich leichter! Ernährungssonden zu legen ist kein Hexenwerk und ermöglichen eine kurzzeitige Ernährung von Hund und Katze, wenn Nahrung noch nicht selbstständig aufgenommen werden kann. Die Tiermedizinische Fachangestellte ist maßgeblich in die Pflege der stationär aufgenommenen Patienten involviert und für ihr Wohl verantwortlich. Daher ist es wichtig zu wissen: * Welche Vorteile und Nachteile haben die verschiedenen Sondentypen? * Wie sehen die genauen Maßnahmen und Pflege der Sonden aus? * Nach welchen Kriterien wird entschieden, welcher Patient, wann und welchen Typ Ernährungssonde benötigt? Hendrik Lehmann, Oberarzt für Notfall- und Intensivmedizin an der Klinik für Kleintiere der Justus-Liebig-Universität Gießen und Claudia Rade, Fachtierärztin für Tierernährung und Diätetik, helfen aus unterschiedlichen Blickwinkeln die Tiermedizinische Fachangestellte auf dieses spezielle Thema vorzubereiten.

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