Tierschutzindikatoren zur Verbesserung des Tierschutzes im Schlachtbetrieb nutzen

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Für TierärztInnen und TFA

Beschreibung

Tierschutzindikatoren zur Verbesserung des Tierschutzes im Schlachtbetrieb nutzen Die tierschutzrechtlichen Vorgaben im Zusammenhang mit der Schlachtung sollen sicherstellen, dass der Stress und das Leiden für die Tiere am Tag der Schlachtung ab der Ankunft am Schlachtbetrieb so gering wie möglich gehalten werden. Die tierschutzrechtlichen Vorgaben am Schlachtbetrieb ergeben sich aus dem Tierschutzgesetz, der Verordnung (EG) Nr. 1099/2009 über den Schutz von Tieren zum Zeitpunkt der Tötung und der Tierschutzschlachtverordnung. Darüber hinaus bieten Handbücher von verschiedenen Institutionen praktische Lösungsansätze für die Umsetzung von Tierschutzanforderungen im Schlachtbetrieb. Ein wesentlicher Punkt hierbei sind die Zielvorgaben und die Standardarbeitsanweisungen des Unternehmers zum Tierschutz und die Kenntnisse und Fähigkeiten des von ihm bestellten Tierschutzbeauftragten. Die Tierschutzbeauftragten haben eine Schlüsselposition im Betrieb inne. Deshalb sollten sie ihr Wissen in Bezug auf die rechtlichen Vorgaben und Umsetzung regelmäßig auffrischen und sich kontinuierlich fortbilden. Darüber hinaus sieht die neue EU- Verordnung Nr. 2017/625 über amtliche Kontrollen vor, dass die Bewertung von Tierschutzindikatoren den Tierschutzstandard entlang der Wertschöpfungskette verbessern soll. Auch darauf werden wir in unserem top aktuellen Webinar eingehen, indem unsere Referentin Ihnen den Umgang mit Tierschutzindikatoren in Ihrem Betrieb zur Verbesserung der Tierschutzstandards vermitteln wird. Dieses Webinar dient u.a. dazu, die im QS-System geforderte Fortbildung für den Tierschutzbeauftragten nachzuweisen. Dr. Rebecca Holmes ist Fachtierärztin für öffentliches Veterinärwesen und war bis 2019 Kontrollgruppenleiterin bei der Bayerischen Kontrollbehörde für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen. Sie war dort für die Überwachung von Schlacht-, Zerlege- und Geflügelgroßbetriebe in Nordbayern zuständig. Seit 2020 ist sie als Expertin an das erste europäische Referenzzentrum für Tierschutz mit Sitz am Friedrich-Loeffler- Institut nach Celle abgeordnet.

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