Fortbildungsinhalte

Juckreiz, Rötungen, Otitis, wiederkehrende Hautinfektionen – bei vielen Hunden entsteht irgendwann der Verdacht auf eine allergische Erkrankung. Doch auf welchen Symptomen fußt der Verdacht? Und wie geht es dann strukturiert weiter? Insbesondere frisch gebackene oder noch angehende Tierärzte:innen fühlen sich oft unsicher, wenn es darum geht, Hautveränderungen systematisch einzuordnen, Allergieformen zu unterscheiden oder Ernährung sinnvoll in die Abklärung einzubinden.

Gerade bei der caninen atopischen Dermatitis ist systematisches Vorgehen entscheidend. Zwischen Differenzialdiagnosen, Ausschlussverfahren und Ernährungsaspekten verliert man ohne klaren Plan schnell den Überblick.

Genau hier setzen wir mit dieser Fortbildung an: Du lernst, klinische Hinweise richtig zu deuten, Differenzialdiagnosen einzuordnen und Schritt für Schritt eine weitere Diagnostik einzuleiten.

Das erwartet dich:

  • Verdacht erkennen - klinische Hinweise richtig interpretieren: Wie entsteht der Verdacht auf eine atopische Dermatitis? Welche Signalmente, Symptome und Verlaufsformen sind typisch?
  • Canine atopische Dermatitis im Fokus: Pathophysiologische Hintergründe, klinisches Bild und Abgrenzung zu anderen pruritischen Erkrankungen 
  • Strukturierte Differenzialdiagnostik: Welche Erkrankungen müssen ausgeschlossen werden? Wie gehst du systematisch vor? 
  • Step by Step - wie geht es nach dem Verdacht weiter? Wir führen dich Schritt für Schritt durch typische Fallkonstellationen und geben dir klare Leitlinien für das weitere diagnostische Vorgehen in der Praxis an die Hand.
  • Echte Fallbeispiele aus der Praxis: Anhand visueller Beispiele trainierst du deinen diagnostischen Blick und lernst, strukturiert vorzugehen.
  • Praxisorientierte Leitlinien zur Diagnostik und Therapie: Du erfährst, wie du bei Verdacht auf Futtermittelreaktionen sinnvoll vorgehst und welche Rolle Eliminationsdiäten im klinischen Entscheidungsprozess spielen.
  • Hydrolysate verstehen – nicht nur anwenden: Was bedeutet Hydrolyse genau und warum können stark hydrolysierte Proteine immunologische Reaktionen reduzieren? Du bekommst einen klaren Überblick über Wirkprinzip, Einsatzgebiet und praktische Umsetzung in der Praxis.
  • Ernährung als integralen Bestandteil der Dermatologie denken: Du lernst, canine atopische Dermatitis nicht isoliert zu betrachten, sondern Ernährung als relevanten therapeutischen Baustein mit zu erfassen.

Diese Fortbildung ist gedacht für Studierende der Tiermedizin, die allergische Hauterkrankungen besser verstehen, sicher diagnostizieren und gezielt therapieren wollen. 

Wenn du lernen willst, wie man bei Verdacht auf eine atopische Dermatitis Schritt für Schritt vorgeht, wenn du deine zukünftigen Patient:innen ganzheitlich betrachten willst, von der Hautbarriere bis zur Fütterungsstrategie, dann ist diese Fortbildung dein nächster Schritt!

Fortbildungsdatum

Donnerstag, 21.05.2026
Start: 19:30 Uhr, Dauer: ca. 90 Minuten inkl. Q&A

Teilnahmegebühr

kostenfrei

Referent:innen

Mag. Tamara Weitzer
Dipl. ECVD, Dipl. ACVD, Tierärztin an der VetSuisse Fakultät in Bern

Luisa Zillinger
PhD, Tierärztin, Royal Canin

Leona Kringe (in Moderation)
Tierärztin & Business Coach, VetStage GmbH



Zur Anmeldung
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ROYAL CANIN Tiernahrung GmbH & Co. KG

Royal Canin arbeitet eng mit Haustierexpert:innen wie Tierärzte:innen und Züchter:innen zusammen, um nicht nur eine präzise Ernährung für Katzen und Hunde zu entwickeln, sondern auch eine Vielzahl von Dienstleistungen und Hilfsmitteln, die dabei helfen, Haustiere besser zu verstehen und zu pflegen. Der einzi...