Fortbildungsinhalte
Der Darm des Hundes ist mehr als ein Verdauungsorgan. Er steuert Immunreaktionen, schützt vor Krankheitserregern und beeinflusst die langfristige Gesundheit. Eine zentrale Rolle spielt dabei das intestinale Mikrobiom.
Gerät dieses komplexe System früh aus dem Gleichgewicht – etwa durch Antibiotika, Infektionen oder Parasiten – kann das Folgen für die spätere Gesundheit haben. Chronische gastrointestinale Erkrankungen, aber auch extraintestinale Probleme stehen zunehmend im Zusammenhang mit Veränderungen der Darmflora.
Gerade junge Hunde zeigen häufig einen Befall mit intestinalen Parasiten. Deshalb gewinnt ein gezieltes diagnostisches Screening an Bedeutung. Moderne PCR-Verfahren erkennen ein breites Erregerspektrum mit hoher Sensitivität. Gleichzeitig behalten klassische Untersuchungsmethoden ihren Stellenwert für einzelne Parasiten.
Take-aways
Mikrobiom und Darmbarriere: ihre zentrale Rolle für Immunregulation, Schutz vor Krankheitserregern und die langfristige Gesundheit des Hundes besser verstehen
Frühe Einflüsse auf die Darmgesundheit: Faktoren wie Antibiotika, Infektionen oder Parasiten auf das Mikrobiom früher erkennen
Parasiten bei jungen Hunden: Intestinale Parasiten und deren Bedeutung für Diagnostik und Prävention langfristiger Darmgesundheit
Gezieltes Parasitenscreening: Wie PCR-Verfahren und klassische Untersuchungsmethoden sich optimal ergänzen und zusammen eine umfassendere Diagnostik ermöglichen
Diagnostikbasierte Entwurmung: Wie eine auf Befunden basierende antiparasitäre Strategie eine sinnvolle Alternative zur routinemäßigen Entwurmung sein kann
Diese Fortbildung zeigt, wie sich diagnostische Verfahren sinnvoll kombinieren lassen und wie eine diagnostikbasierte antiparasitäre Strategie zur Stabilisierung der Darmgesundheit beitragen kann.
Melde dich jetzt zur Fortbildung an und vertiefe dein Wissen über Mikrobiom, Parasiten und Darmgesundheit beim Hund.
ATF-Stunden
Für diese Fortbildung werden 2 ATF-Stunden anerkannt.
Bitte kontaktiere bei Rückfragen direkt den Anbieter.
(1 ATF-Stunde = 1 Bildungspunkt (BP) in der Schweiz; 1 ATF-Stunde = 1 Bildungsstunde (BS) in Österreich)
Fortbildungsdatum
Teilnahmegebühr
kostenfreiReferent:innen
Prof. Dr. med. vet. Stefan Unterer
EBVS® European Veterinary Specialist in Small Animal Internal Medicine, Direktor Klinik für Kleintiermedizin, Universitäres Tierspital Zürich
Sophie Bachmann
Tierärztin am Universitären Tierspital Zürich in der Klinik für Kleintiermedizin, Doktorandin in der Abteilung Infektiologie & Gesundheitsvorsorge
Ariane Wenzel
Tierärztin, wissenschaftliche Abteilung Hill’s Pet Nutrition Switzerland
Eine interessante Fortbildung. Teile sie jetzt mit deinem Netzwerk.