Fortbildungsinhalte

Bei der laparoskopischen Kastration sind nur zwei bis drei kleine Schnitte in die Bauchdecke erforderlich, durch die die endoskopischen Instrumente eingeführt werden. Dadurch entstehen keine großen Wundflächen oder langen Operationsnähte. Die Methode ermöglicht eine genaue Beurteilung der Bauchorgane. Die Wundheilung verläuft schnell und komplikationslos, da die Hündin weniger oder gar nicht an der kleinen Operationsstelle leckt. Ein Fadenziehen ist nicht nötig, da die Schnitte mit selbst auflösendem Material verschlossen werden.

Dank des schonenden Eingriffs hat die Hündin nach der OP weniger Schmerzen, sodass schmerzstillende Mittel nur in geringer Dosis erforderlich sind. Sie ist in kurzer Zeit wieder aktiv und erholt. In der Regel werden bei der laparoskopischen Kastration nur die Eierstöcke entfernt. Der Verbleib der Gebärmutter stellt meist kein Problem dar. Sollte jedoch eine Veränderung vorliegen, kann eine Entfernung laparoskopisch-assistiert oder – je nach Befund – konventionell erfolgen. Diese Methode ist unabhängig von Alter, Gewicht oder einer früheren Trächtigkeit der Hündin möglich. In einigen Fällen kann sie auch bei einer Gebärmuttervereiterung angewendet werden.

Voraussetzung ist eine gute Allgemeingesundheit ohne Vorerkrankungen.

Fortbildungsdatum

dauerhaft verfügbar

Teilnahmegebühr

kostenfrei

Referent:innen

Dr. Stephan Schubert

Zur Anmeldung
Jetzt anmelden und teilnehmen.

Eine interessante Fortbildung. Teile sie jetzt mit deinem Netzwerk.

Kleintierpraxis Lüttringhausen

Exzellente Tiermedizin bedeutet für uns mehr als schnelle Diagnosen und standardisierte Behandlungen. Wir setzen auf eine individuelle Patientenversorgung, bei der Qualität vor Quantität steht. Jedes Tier erhält bei uns die Aufmerksamkeit, die es verdient – mit sorgfältiger Diagnostik, maßgeschneiderten Therapien und modernster Medizintechnik.Unser Team a...