Referent:innen

VetMentorin Stefanie Püttner

Ich bin Diplom Psychologin, Beraterin, Coach & Traumatherapeutin mit über 15 Jahren Erfahrung in der Personal- und Organisationsentwicklung.

Ich verbinde betriebswirtschaftliches Denken mit psychologischer Tiefe und begleite Praxen, Kliniken & vor allem Menschen bei allen Themen rund um Kommunikation, Führung und mentale & psychische Gesundheit.

Wenn‘s akut wird, biete ich rasche Unterstützung in Krisensituationen.

Fortbildungsinhalte

„Die Tiermedizin ist halt ein hartes Berufsfeld.“ „Wir machen ja schon Resilienztrainings.“  „Wenn ich Zeit hab‘, kümmere ich mich dann schon um mich.“

Das stimmt - das Arbeitsumfeld ist hoch dynamisch, um nicht zu sagen stressig. Die Bedeutung von Resilienz und die Anzahl der entsprechenden Trainings in den Praxen und Kliniken nimmt erfreulicherweise  zu.

Nur: Zeit ist für Selbstfürsorge und ein professionelles Betriebliches Gesundheitsmanagement nicht wirklich übrig. Zwischen geplanten Terminen, Notfälle und Personalmangel wird beides häufig vernachlässigt, und mentale oder psychische Belastung mancherorts mit persönlichem Versagen verwechselt. 

Diese Veranstaltung richtet sich an Tierärzt:innen mit eigener Praxis oder Führungsverantwortung in einer Klinik, die einen fundierten, praxisnahen und vor allem für die eigene Praxis tauglichen Zugang zu den Themen Selbstfürsorge, Umgang mit Stress und psychische Gesundheit finden möchten.

Im Mittelpunkt steht nicht nur die individuelle Resilienz, sondern auch das Zusammenspiel von strukturellen Rahmenbedingungen, kulturellen Mustern in der Tiermedizin und unausgesprochenen Erwartungen seitens des Teams und der Patientenbesitzer:innen.

Welche Formen der Selbstfürsorge passen zur eigenen Person, zum Alltag und den realen Rahmenbedingungen der Praxis? 

Auf dieser Basis werden konkrete Impulse und erprobte Strategien angeboten - nicht als starres Rezept nach dem Gießkannenprinzip, sondern als Einladung, den eigenen Weg zu entwickeln und erste Schritte auszuprobieren, hilfreiche Routinen zu finden und zu etablieren. Dabei geht es nicht um Selbstoptimierung und Durchhalteparolen, und nicht um reine „Mindset-Arbeit“, um sich möglichst gut an die gegebenen Bedingungen anzupassen.

Sondern es geht um alltagstaugliche Möglichkeiten, Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Freude am und im Beruf nachhaltig zu stärken - oder wiederzufinden.

Weil es mehr braucht als ein Resilienztraining und einen Obstkorb. Auch, wenn das schon ein guter Anfang ist.

Inhalte u.a.:

  • Resilienz verstehen: 7 Säulen und individuelle Ressourcen

  • Strukturelle vs. persönliche Belastungen in der Tiermedizin

  • Warnsignale für chronische Überforderung erkennen

  • Mitgefühlserschöpfung (Compassion Fatigue) vs. Burnout

  • Alltagsstrategien zur Selbstregulation, Pausengestaltung und Psychohygiene

  • Einführung in die Salutogenese und erste Schritte zu gesundheitsförderlichen Praxisstrukturen

Ziel: Selbstfürsorge als strategisches Element begreifen – nicht als Kür, sondern als berufliche Notwendigkeit. Eigene Ressourcen aktivieren, gesunde Grenzen erkennen und erste Schritte zur nachhaltigen Gesundheitskultur im Praxisalltag entwickeln.

Was sich durch das Modul verändert:

  • Warnsignale von Überlastung besser einordnen – bei sich selbst und anderen

  • Den eigenen Energiehaushalt ernster nehmen, ohne schlechtes Gewissen

  • Konkrete Strategien zur Selbstregulation im Praxisalltag einsetzen

  • Emotionale Erschöpfung rechtzeitig erkennen und gegensteuern

  • Belastungsmuster erkennen, die bisher als „normal“ galten

  • Selbstfürsorge nicht als Schwäche, sondern als Führungsaufgabe begreifen

  • Erste Schritte zu einer gesünderen Praxisstruktur entwickeln – für sich selbst und das Team

  • Erleben, dass Leistung und humane Arbeitsbedingungen kein Widerspruch sind

Eine gewinnbringende Teilnahme braucht

  • Bereitschaft zur aktiven Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle in der Praxis

  • im besten Falle die Einbringung der eigenen Herausforderungen im Praxisalltag

  • Offenheit für Reflexion, Austausch und neue Perspektiven

  • die zeitliche Möglichkeit, an allen 4 Sessions teilzunehmen

Die gemeinsame Arbeit in einer „Mastermind-Gruppe“ bietet im Austausch mit den anderen Teilnehmer:innen Raum zur Selbstreflexion und schafft praxisnahe Umsetzungsmöglichkeiten durch erprobte Tools und Strategien auf Basis fundierten Wissens - direkt übertragbar in den eigenen Führungsalltag.

Es geht NICHT darum, mittels einer PowerPoint-Präsentation in kürzester zeit maximales Wissen anzuhäufen, sondern sich in dem vertrauensvollen Rahmen dieser Gruppe mit dem eigenen Erleben und Verhalten in Zusammenhang mit der Praxis- und Teamführung aktiv auseinanderzusetzen. Das Einbringen der eigenen Herausforderungen ist ausdrücklich erwünscht und sichert den persönlichen Mehrwert aus der Teilnahme.

Zur Unterstützung der Selbstreflexion, der Definition und Umsetzung der individuellen Ziele sowie zur optionalen Vor- und Nachbereitung wird ein Online-Workbook zur Verfügung gestellt. 

Da das „eigentliche Lernen“ im Sinne des Anwendens und Weiterentwickelns der individuellen Lösungen im Alltag stattfindet - also zwischen den 4 Sessions sowie danach - besteht die Möglichkeit der individuellen Beratung via Messenger-Dienst ohne Zusatzkosten im Fair Use: praktisch die „Betriebspsychologin in der Hosentasche“.

Diese Veranstaltung gehört zu einer 4teiligen Modulreihe zu den Themen Kommunikation mit Kunden und Team, Führung, Konflikte, sowie Selbstfürsorge, Mental Health & Betriebliche Gesundheitsförderung.

Fortbildungsdatum

Mittwoch, 25.11.2026 - Mittwoch, 16.12.2026
4 Sessions mittwochs, am 25.11., 02.12., 09.12., 16.12.
Beginn 19.30 Uhr, Dauer ca. 100 Minuten

Teilnahmegebühr

490,00 € (inkl. Mehrwertsteuer)
Sichere und sofortige Zahlungsabwicklung über VetStage
Visa MasterCard SEPA Klarna
Zur Anmeldung
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Stefanie Püttner Coaching & Beratung

Mentale und psychische Belastungen, gepaart mit hoher körperlicher Beanspruchung, führen in der Tiermedizin häufig zu chronischem Stress und gesundheitlichen Folgen. Fehlzeiten, Jobhopping, Berufswechsel, Langzeiterkrankungen oder auch Suizid betreffen nicht nur einzelne Mitarbeitende, sondern belasten ganze Teams und Praxen. 
Das hinzunehmen und immer wieder neues Personal zu ...