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Von ausgelernten TFA und denen, die es werden wollen

Von Ausgelernten TFA Und Denen, Die Es Werden Wollen

In Deutschland arbeiten etwa 18.000 Menschen als Tiermedizinische Fachangestellte oder befinden sich in Ausbildung dazu (Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Stand: 30.06.2019). Was die TFAs bewegt sollte bei jedem Arbeitgeber auf offene Ohren stoßen, um die Arbeitszufriedenheit und Mitarbeiterbindung zu gewährleisten, denn sie sind nicht „nur“ die Assistenten der Tierärzte, ohne sie wären wir nicht nur zerkratzt und zerbissen, sondern auch im Alltag aufgeschmissen.

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Daher haben wir von VetStage einen Auszubildenden und zwei ausgelernte TFA, die sich dann gegen diesen Beruf entschieden haben, getroffen und mit ihnen über Herausforderungen während der Ausbildung und des Berufsalltags gesprochen.

Nic ist Auszubildender im ersten Lehrjahr an einer deutschen Universitäts-Kleintierklinik. Anja hat ihre Ausbildung 2013 in einem privaten Kleintierzentrum abgeschlossen. Max hat seine Ausbildung 2015 in einer Universitäts-Großtierklinik beendet. Um die drei ein bisschen besser kennenzulernen, hier angelehnt an ein beliebtes Podcast-Format 5 schnelle Fragen:

Was ist dein Lieblingstier und warum?

N:        So ganz pauschal würde ich erstmal Hund sagen, weil ich ein totaler Hundemensch bin. Hunde sind total loyal und freundlich.

A:        Katze. Sind flauschig.

M:       Der Wal. Aber warum, keine Ahnung. Hat mich immer fasziniert. Kann nicht genau erklären warum, sind einfach interessant.

Man merkt direkt, das Konzept von „schnellen Fragen“ ist noch nicht ganz verinnerlicht, aber wir tasten uns ran. Wer ist dein größtes Vorbild?

N:        In Bezug auf berufliche Ziele, mein Bruder.

A:         Meine Mama.

M:        Meine Eltern wahrscheinlich.

Die Antworten werden schon kürzer, das Konzept ist jetzt also klar. Früher Vogel oder Nachteule?

N:        Nachteule.

A:         Früher Vogel.

M:        Ehm…. Also ich schlafe gern aus, aber wenn ich was machen muss, bin ich auch früh produktiv. Was ist das dann?

Ein Mix.

M:        Ok, dann ein Mix.

Nächste Frage: Workaholic oder kleines Faultier?

N:        Ich kann schon ein Workaholic sein, wenn ich an etwas arbeite, das mir richtig Spaß macht.

A:         Mittelding.

M:       Faul. Definitiv.

Und jetzt die letzte Frage: Team Chirurgie oder Team Innere?

N:        Schwere Entscheidung, aber eher Innere Medizin.

A:        Team Innere.

M:       Was macht denn mehr Fetz? Ich glaube eher Chirurgie, weil es handwerklicher ist.

Damit haben unsere Leser jetzt schon mal einen ersten Eindruck von euch, deshalb können wir direkt in euer Berufsleben eintauchen. Kanntet ihr euren Ausbildungsbetrieb, bevor ihr euch beworben habt?

N:        Ja durch meinen Bruder und seine Erzählungen. Vor der Bewerbung habe ich mich dann noch selbst informiert.

Nics Bruder studiert aktuell Tiermedizin im 9. Fachsemester am selben Uni-Standort, an dem Nic seine Ausbildung absolviert.

A:        Ich kannte den schon vorher aus einem Schülerpraktikum.

M:       So indirekt. Vor meiner Ausbildung habe ich zwei Monate lang ein Praktikum in der Rinderklinik gemacht und da hieß es dann „Du kannst ja mal deine Unterlagen mit abgeben“. Ich hätte dort auch gern meine Ausbildung gemacht, allerdings ist in der Pferdeklinik kurzfristig jemand abgesprungen und die Stelle wurde frei. Ich kannte also das Gelände, aber nicht die Pferdeklinik an sich.

Wie sieht der Alltag in der Berufsschule aus? Ist der Stoff anspruchsvoll oder machbar? Gibt es eher Frontalunterricht oder ist viel Praxis dabei?

N:        Ich hatte erst drei Wochen Berufsschule und aktuell ist es eher Corona-geschuldeter Frontalunterricht, da Gruppenarbeiten und Ausflüge nicht gestattet sind. Der Alltag entspricht dem typischen Schulalltag aber der Stoff ist nicht so anspruchsvoll wie im Abi.

A:         Man hatte 1-2 mal die Woche Berufsschule und hat wie in der Schule größtenteils gesessen, zugehört, mitgeschrieben, Vorträge gehalten und ist wieder heimgefahren. Ich habe mich aber eher gelangweilt.

M:       Es war schon interessant, aber es hätte manchmal tiefgründiger sein können. Das Lernen für Klausuren war jetzt nicht so krass, vielleicht lag das auch am Abitur. Wir hatten ja auch Deutschunterricht und Gesellschaftskunde und sowas, das empfand ich schon als unsinnig.

Also der Alltag scheint recht einheitlich zu sein und der Stoff durchaus machbar. Wer jetzt Angst verspürt, die Ausbildung nur mit einem Abitur zu schaffen, dem sei gesagt, dass Anja erst nach Ausbildungsende ihr Abitur gemacht hat.

Wie sah oder sieht es denn im Ausbildungsbetrieb aus? Habt/Hattet ihr einen Mentor, der euch alles zeigt und erklärt oder rotiert man durch die Abteilungen und hat keinen festen Ansprechpartner?

N:        Ich rotiere alle zwei bis drei Monate durch die Abteilungen und die Abteilungsleiter sind dann immer meine Ansprechpartner. Wenn man neu in eine Abteilung kommt, erklärt und zeigt der einem alles, danach lernt man aber mehr von den Mitarbeitern. Ich denke, das ist aber normal und prinzipiell fühle ich mich gut betreut.

A:        Ich hatte einen Mentor.

M:       Wir hatten unsere Ausbilderin und die Azubis in den Lehrjahren über mir. Von denen wurde mir viel gezeigt und erklärt. Wir waren ja nur eine Abteilung. Für drei Monate war ich dann noch in der Kleintierklinik als Teil der Ausbildung, weil das den Großteil des Unterrichtsstoffes umfasst.

Hat dir das auch Spaß gemacht? Du hattest dich ja bewusst für Großtiere entschieden.

M:       Einmal war ich auf Station. Das war ein bisschen sinnlos. Nur Gassigehen, füttern und Scheiße wegmachen. Aber in den anderen Abteilungen war es schon sehr interessant und auch gut, mal was anderes zu sehen als nur Pferde.

Zum Thema sinnlos: Was war denn das Sinnloseste beziehungsweise Sinnvollste, das ihr während der Ausbildung gelernt habt?

N:        Gerade im Betrieb lerne ich jetzt am Anfang vieles, das mich weiterbringt. In der Berufsschule vor allem die lateinischen Termini, die mir das Verständnis im Alltag erleichtern.

A:        Das Unsinnigste war, dass man nach einer bestimmten Art und Weise die Fenster putzen musste. Das Sinnvollste – weiß ich, wie man einen ordentlichen Venenzugang schiebt?

Ja. (Man muss wissen: Anja und ich studieren derzeit gemeinsam mit Max im 9. Semester Tiermedizin und kennen uns daher sehr gut.)

A:        Dann das.

M:       Das Sinnloseste war, als wir mal einen Praxisgrundriss aufmalen mussten und dazu was erzählen. Komplette Beschäftigungstherapie. Alles Praktische war immer cool und sinnvoll, wie Katheter legen oder i.v. spritzen.

Anja, was war der schönste Moment während deiner Ausbildung? Worauf können sich die Leute freuen, die diesen Beruf anstreben?

A:        Die gestaute Milz von einem Hund mit Magendrehung in der Hand zu halten während einer OP-Assistenz.

Jetzt haben wir schon viel über den Tagesablauf von Azubis gehört, aber interessant wäre ja auch, wie die Arbeitsbedingungen sind. Also ich rede von Arbeitszeit und Zeiterfassung, Bezahlung und innerbetrieblicher Wertschätzung. Wie schätzt ihr die Situation ein?

N:        Ich finde, dass es ziemlich gut läuft. Da ist die Uniklinik echt ein Vorreiter. Ich habe feste Arbeitszeiten, geregelte Pausen, auf die auch meine Kollegen achten und die Abläufe funktionieren gut. Ich werde auch übertariflich bezahlt.

A:        Bezahlung definitiv zu wenig! Sowohl während der Ausbildung als auch später. Wenn man nach Tarif bezahlt werden wollte, haben dich die wenigsten eingestellt. Eine Zeiterfassung ist selten vorhanden. Die meisten vertreten die Einstellung, Überstunden existieren für TFA und für Auszubildende erst recht nicht. Man muss das schon wollen. Die persönliche Wertschätzung war stark durchwachsen. Manche Tierärzte waren echt froh, dass man da war, andere haben einen eher zum Putzen abgestellt.

M:       Da wo ich war, war es in Relation zu allen anderen Ausbildungsbetrieben echt gut. An der Uni ist man im öffentlichen Dienst und die Bezahlung war damit auch schon mal besser als bei allen anderen. Die Überstunden hielten sich in Grenzen. Die TFA draußen in den Praxen haben deutlich mehr Überstunden gemacht und weniger verdient. Allerdings haben die glaube ich auch mehr gelernt, weil die Uni ja auch die Studenten mit ausgebildet hat. Wir haben Überstunden auf Vertrauensbasis in einem Buch vermerkt und dann abgebummelt.

Wurde bzw. wird eure Leistung im Betrieb regelmäßig evaluiert in Form von Feedback-Gesprächen? Falls ja, wie läuft sowas ab?

N:        Ich bekomme immer direkt positives und negatives Feedback, das mir dann weiterhilft. Ein regelmäßiges Gespräch brauche ich dafür nicht.

A:        Ich hatte in der Regel einmal im Monat Gespräche, die nur ausgefallen sind, wenn alle zufrieden waren. Ich hatte trotzdem die Möglichkeit, Kritik zu äußern. Die Gespräche verliefen relativ neutral.

Hast du mal die Möglichkeit genutzt, selbst Kritik zu äußern?

A:        Als Lehrling nicht. Erst ganz am Ende, als klar war, dass ich da nicht arbeiten werde. Ich wurde gefragt, ob ich neben dem Abi weiterarbeiten würde, aber für das Geld auf keinen Fall. Es gab dann noch eine Diskussion über Überstunden, deshalb sind die Praxis und ich uns auch nicht mehr ganz so grün.

Du hast das mit den Überstunden ja gerade angesprochen. Gab es irgendeine Art der Zeiterfassung?

A:        Irgendwann gab es einen Zettel, auf den man sich eintragen konnte. Daraufhin entbrannte die Diskussion, welche Stunden wirklich gerechtfertigt sind und welche absichtlich mehr aufgeschrieben wurden. Ich habe deshalb immer weniger Stunden aufgeschrieben, als ich eigentlich da war.

Du hast ja schon angedeutet, dass du in deinem Ausbildungsbetrieb nicht als fertige TFA gearbeitet hast. Was hast du nach deiner Ausbildung gemacht?

A:        Während der Ausbildung habe ich gemerkt, dass ich auch das machen will, was die Tierärzte machen. Ich wusste bis ins zweite Lehrjahr gar nicht, dass ich Tierarzt werden will. Ich hatte damals ja gar kein Abitur. Das habe ich nach meiner Ausbildung auf einer Ganztagsschule nachgeholt und dann direkt einen Studienplatz bekommen.

Wie sieht es bei den anderen beiden aus? TFA – nur ein Sprungbrett ins Studium oder doch bis zur Rente?

N:        Mein persönliches Ziel ist schon daraufhin ausgelegt, dass ich schon gerne studieren würde und nicht bis zum Ende meines Arbeitslebens TFA bleibe.

M:       Ich habe nach meiner Ausbildung nie als TFA gearbeitet. Ich habe nicht direkt einen Studienplatz bekommen, sondern Praktika in einer Rinderpraxis gemacht, bei meinem Vater im Betrieb gearbeitet und einen Klauenpfleger-Lehrgang gemacht. Ich konnte mir auf keinen Fall vorstellen, bis zur Rente TFA zu sein. Nicht, weil es ein scheiß Beruf ist, aber ich habe mich darin nie gesehen. Ich wusste immer, dass ich Tierarzt werden will und habe zugesehen, dass das klappt.

Glaubt ihr, ihr habt bzw. du hättest einen Vorteil gegenüber deinen Kommilitonen im Studium?

N:        Nachdem, was mein Bruder mir erzählt hat, glaube ich schon, dass ich ein paar Vorteile haben könnte. Alles was man so in der Berufsschule lernt über Anatomie, Physiologie, Krankheitsbilder, Notfälle, aber auch praktische Dinge, wie das Handling von Tieren sehe ich schon als Vorteile an.

A:        Ja, also nicht in allen Bereichen, aber vor allem in der Kleintiermedizin, Pharmakologie – doch schon. Also nicht gegenüber allen natürlich.

M:       Wissensmäßig nicht. Jedenfalls keinen Riesenvorteil. Manchmal merkt man aber schon, dass es gut ist, das mal gesehen oder gemacht zu haben. Insgesamt bin ich froh, mal praktisch gearbeitet zu haben. So direkt vom Abi ins Studium finde ich schwierig und eine Ausbildung hätte so manch einem ganz gut getan. Das habe ich während meiner Ausbildung noch nicht so gesehen, aber rückblickend ist alles ganz gut, so wie es lief.

Wir haben ja vorhin bereits ein paar Probleme des Berufsstandes angesprochen. Wart oder seid ihr berufspolitisch aktiv? Was gibt es noch für Probleme in der TFA-Branche?

A:        Ich denke Wertschätzung ist ein Problem. Meiner Meinung nach könnten TFAs mit wichtigeren Aufgaben betraut werden, natürlich im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten. Ich glaube, viele TFA können mehr, als sie aktuell in einigen Betrieben zeigen (dürfen).

M:       Ich freue mich zwar schon, wenn sich Dinge bessern aber bin da nicht aktiv. Ich kriege natürlich mit, was in unserem Berufszweig abgeht, auch wenn ich mich nicht aktiv einbringe. Ich glaube, ein Problem für mangelnde berufspolitische Aktivität ist, dass man kein schnelles Ergebnis hat. Man muss lange arbeiten bis sich etwas ändert und das ist demotivierend. Aufwand und Nutzen sind da nicht immer im Verhältnis.

Noch eine abschließende Frage: Was würdet ihr Schulabsolventen mit auf den Weg geben, die ihre Zukunft als TFA sehen?

N:        Man sollte Interesse und Leidenschaft am Umgang mit Tieren mitbringen und einigermaßen gute Leistungen in der Schule erbringen. Man sollte Biss haben und sich reinhängen wollen. Man sollte nicht zimperlich sein, weil man schon auch mit ekligen Sachen zu tun hat. Da muss man dann drüberstehen und trotzdem anpacken.

Was war denn so ein ekliger Moment in deiner Ausbildung?

N:        Als ich bei uns auf Station die großen Hundeboxen gekärchert habe und der Abfluss verstopft ist, sollte ich reingreifen, um den Abfluss wieder frei zu machen. Kot, Futterreste, Haare – das war schon sehr eklig.

Was sind die Ratschläge der anderen für Schulabsolventen?

A:        Ich würde versuchen vorher ein Praktikum in der Praxis zu machen, in der man sich bewerben möchte, um herauszufinden ob man mit den Leuten und dem Arbeitspensum zurecht kommt. Und man sollte sich nicht alles gefallen lassen! Wenn jemand sagt: „Sowas wie Überstunden existiert nicht!“, das würde ich mir nicht mehr gefallen lassen! Sowas muss vorher geklärt werden. Und ansonsten: möglichst viele Tierärzte nerven, sodass man möglichst viel lernt. Dann macht der Job eigentlich schon Spaß.

M:       Es ist schon ein harter Beruf, dessen muss man sich bewusst sein. Aber wenn man das mit Herzblut machen möchte, ist es wie in jedem Beruf: dann kann man seine Erfüllung darin finden. Ich glaube auch, dass es gut ist, sich vorher in einem Praktikum ein genaues Bild zu machen.

Vielen Dank für eure Zeit und eure ausführlichen Antworten!

 

Dieses Interview zeigt deutlich die Probleme, die junge Menschen in der Branche sehen: niedrige Gehälter, unbezahlte Überstunden, geringe Wertschätzung.

Viele werden jetzt sagen: „Es gibt doch aber Tarifverträge!“. Diese bundesweiten Tarifverträge gelten allerdings nur, wenn der/die TFA Mitglied im Verband medizinischer Fachberufe (VmF) und der Arbeitgeber im Bundesverband praktizierender Tierärzte (bpt) ist. In allen anderen Fällen muss nicht gezahlt werden, da der Tarif nicht gesetzlich geregelt ist. Im „freien Markt“ ist dann von Mindestlohn bis hin zu übertariflicher Bezahlung alles dabei, so Anke – TFA seit 2007 und Admin einer der größten TFA-Gruppen auf Facebook mit über 6.000 Mitgliedern.

Auch bei der Zeiterfassung ist das Spektrum sehr breit. „Es gibt Praxen, die die Zeiterfassung auf die Minute genau durchziehen. Das sind in der Regel auch die Praxen, die übertariflich zahlen. In anderen Praxen gibt es wiederum gar keine Zeiterfassung oder eine Zettelwirtschaft.“ Auch wenn das Thema Zeiterfassung gesetzlich geregelt ist, gilt hier oft „wo kein Kläger, da kein Richter“. Allgemein, so Anke, ist die Zeiterfassung in irgendeiner Form aber weit verbreitet.

Beim Thema Wertschätzung ist „nicht gemeckert ist Lob genug“ oft Alltag für TFA und das nicht nur in Bezug auf Arbeitgeber, sondern auch durch Patientenbesitzer*innen. Da sind die Tierärzt*innen gefordert, sich zu vergegenwärtigen, wie viel schwerer ihr Alltag ohne eine helfende Hand wäre und vor Patientenbesitzern für ihre TFA einzustehen.

Laut Anke bringt die Mitgliedschaft im Verband medizinischer Fachberufe einige Vorteile: die bereits angesprochene Bezahlung nach Tarif, Rabatt bei Fortbildungsveranstaltungen und eine kostenlose Rechtsberatung, die sie selbst auch schon einmal in Anspruch genommen hat.

Das Kernproblem der Branche ist, wie auch bei den Tierärzt*innen, die Abwanderung in andere Berufe, die die Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf gewährleisten. Hier sind Arbeitgeber gefordert, familienfreundliche Konzepte zu erarbeiten. Denn der Bedarf an TFA und Tierärzt*innen ist groß und das liegt nicht an einem Mangel an Absolvent*innen, sondern viel mehr daran, dass man sich trotz Liebe zum Beruf doch für die Liebe zu sich selbst entscheidet.

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Über die Autorin: Jasmin Seliger

Im Oktober 2016 zog es mich, nach erfolgreichem Abbruch meines Erststudiums „Biowissenschaften“, von Potsdam nach Leipzig an die veterinärmedizinische Fakultät. Die Entscheidung, meinen Kindheitstraum „Tierarzt“ wahr werden zu lassen habe ich seither an keinem einzigen Tag bereut. Neben meinem Studium der Veterinärmedizin bin ich als Semestersprecherin und Mitglied der Studienkommission mit Herzblut bei der Sache.

Gast

Hierbei handelt es sich um einen Gastartikel. Informationen über den jeweiligen Autor / die jeweilige Autorin entnehmen Sie bitte dem Text.

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