Bei älteren Tieren entwickeln sich Erkrankungen oft schleichend: nachlassender Appetit, veränderte Aktivität, Gewichtsverlust, steifer Gang oder zurückhaltendes Verhalten. Die Diagnostik umfasst Blutwerte, Urinanalysen, Blutdruckmessungen, orthopädische Untersuchungen und Bildgebung, um Organfunktionen, Schmerzen oder Stoffwechselveränderungen frühzeitig zu erkennen. Typische Herausforderungen sind chronische Nierenprobleme, Herzinsuffizienz, Arthrose, kognitive Veränderungen oder multiple gleichzeitig bestehende Erkrankungen. Geriatrische Betreuung bedeutet, Therapiepläne individuell anzupassen, Schmerzmanagement konsequent umzusetzen, Fütterung zu optimieren und Halter:innen bei langfristigen Entscheidungen zu unterstützen. Geriatrie verbindet medizinisches Wissen mit Sensibilität für Lebensqualität und realistische Ziele im Alltag älterer Tiere.