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FLI – Das Friedrich-Loeffler-Institut stellt sich vor

FLI – Das Friedrich-Loeffler-Institut Stellt Sich Vor

Das Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI), steht seit über 100 Jahren für Forschung in der Tiergesundheit. Ursprünglich vom Mediziner und Mikrobiologen Friedrich Loeffler zur Erforschung der Maul- und Klauenseuche (MKS) gegründet, weitete es im Verlauf seiner wechselvollen Geschichte seine Arbeiten auf dem Gebiet der Tierseuchen aus und forscht heute zu allen Aspekten der Gesundheit Lebensmittel liefernder Tiere.

Im Mittelpunkt der Arbeiten des Friedrich-Loeffler-Instituts stehen die Gesundheit und das Wohlbefinden Lebensmittel liefernder Tiere und der Schutz des Menschen vor Zoonosen, d. h. zwischen Tier und Mensch übertragbaren Infektionen. Diese Aufgaben sind im Tierseuchengesetz bzw. Tiergesundheitsgesetz (ab festgelegt. Das FLI arbeitet in verschiedenen Fachdisziplinen sowohl grundlagen- als auch praxisorientiert.

 

Ziele der Arbeiten sind

1.)   der Schutz vor Infektionskrankheiten, Tierseuchen und Zoonosen durch

–   eine bessere und schnellere Diagnose,

–   die Erarbeitung von Maßnahmen zur Prävention

–   das Schaffen von Grundlagen für moderne Bekämpfungsstrategien

2.)   die Verbesserung des Wohlbefindens landwirtschaftlicher Nutztiere
und die Erzeugung qualitativ hochwertiger Lebensmittel tierischer Herkunft durch

–   die Entwicklung tierschutzgerechter Haltungssysteme

–   der Erhalt der genetischen Vielfalt bei Nutztieren

–   die effiziente Verwendung von Futtermitteln

 

Als Bundesforschungsinstitut und selbstständige Bundesoberbehörde im Bereich des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz erarbeitet das FLI im Rahmen der Politikberatung Gutachten und Stellungnahmen. Bei Tierseuchenausbrüchen führt das Institut epidemiologische Untersuchungen durch. Außerdem erstellt es Risikobewertungen zu verschiedenen Infektionskrankheiten bei Nutztieren. Das FLI ist nationale Zulassungsstelle für veterinärmedizinische Infektionsdiagnostika.

 

Derzeit arbeiten rund 900 Beschäftigte in elf Instituten an sechs (ab 1.1.14 fünf) Standorten am Friedrich-Loeffler-Institut.


Referenzlaboratorien

Als zuständige Bundeseinrichtung betreibt das FLI über 75 nationale Referenzlaboratorien für anzeigepflichtige Tierseuchen und meldepflichtige Tierkrankheiten. Die Referenzlaboratorien klären Verdachtsfälle ab, beraten die Veterinärbehörden und führen Ringversuche oder ähnliche Maßnahmen zur Qualitätssicherung der Tierseuchendiagnostik in Deutschland durch.

Internationale Ausrichtung

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des FLI arbeiten mit zahlreichen internationalen Forschungseinrichtungen zusammen. Sie wirken in Projekten und Missionen internationaler Organisationen wie der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE), der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA), der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Welternährungsorganisation (FAO) mit.

Auf internationale Ebene führt das FLI Referenzlaboratorien der OIE für Aviäre Influenza, Newcastle Disease, Bovine Herpesvirus 1-Infektion, Brucellose, Chlamydiose, Rotz und Tollwut. Weiterhin ist das FLI „Collaborating Centre for Zoonoses in Europe“ der OIE, Referenzzentrum der FAO für Influenza bei Tieren und Newcastle Disease sowie Klassische Schweinepest. Bereits seit 1975 ein „Collaborating Centre“ der WHO für Tollwut am FLI angesiedelt.

 

Wir danken Frau Reinking vom FLI herzlich für den Info-Beitrag! Das VetStage-Team.

Dr. Lisa Leiner

Frau Dr. Lisa Leiner ist Tierärztin und Geschäftsführerin der Job- und Karriereplattform VetStage. Als Autorin des Buches "Stress- und Zeitmanagement für Tierärzte" schreibt sie regelmäßig auch für das VetStage Magazin Artikel zu den Themen Selbstmanagement, Kommunikation, Führungsqualitäten und Teamführung.

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