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Praktikum mit Gütesiegel: Die Anerkannte Ausbildungspraxis vom bpt

Praktikum Mit Gütesiegel: Die Anerkannte Ausbildungspraxis Vom Bpt

Dass VetStage immer wieder unterstreicht, dass es für Studierende wichtig ist, bereits während des Studiums viele praktische Fähig- und Fertigkeiten zu lernen, um den Berufseinstieg zu erleichtern, sollte inzwischen bekannt sein. Mit Kooperationen wie mit dem bvvd, mit Praktikumangeboten, die kostenfrei von Arbeitgebern veröffentlicht werden können, und auch mit Praktikumsempfehlungen auf den VetStage-Seiten sollen hier Möglichkeiten geschaffen werden, Studierenden den Weg zu einem „perfekten Praktikum“ zu erleichtern. Neu ist nun zudem die geplante engere Zusammenarbeit mit sog. Ausbildungspraxen. Diese können z.B. in den VetStage-Praktikumsempfehlungen (ausgefüllt von registrierten Studierenden) ab sofort gesondert markiert werden, sodass Suchende auch hier eine zusätzliche Möglichkeit haben, schnell und unkompliziert ein Wunsch-Praktikum, womöglich gleich bei einer Ausbildungspraxis, zu finden.

 

Was sind die Ausbildungspraxen des bpt aber genau?

Mit dem Gütesiegel „Tierärztliche Ausbildungspraxis“ bietet der bpt allen Studenten der Tiermedizin eine einfache Möglichkeit, ein Praktikum zu finden, das auch wirklich praktische Fähigkeiten vermittelt. Denn die Praxen, die das Gütesiegel tragen, müssen Mindeststandards erfüllen. Und für das Praktikum in einer Anerkannten Ausbildungspraxis gibt es vom bpt einen Leitfaden für die Lernziele (Link). Der Leitfaden ist eine einfache Checkliste, auf der man die einzelnen Punkte abhaken kann, entweder als „Gesehen/Erläutert“, oder als „Unter Aufsicht und mit Hilfe durchgeführt“. Viele der Punkte auf dieser Checkliste sind als obligatorisch markiert – ein gutes Hilfsmittel für Praxisinhaber um zu planen, welche Fertigkeiten den Praktikanten nahegebracht werden sollen.
Wer einen Praktikumsplatz in einer anerkannten Ausbildungspraxis sucht, kann dazu  – neben den o.g. Möglichkeiten auf VetStage –  die Suchfunktion der bpt-Homepage verwenden (Link).

 

Vorbereitung auf das Praktikum: Die richtigen Fragen stellen
Der Gesprächsleitfaden vor dem Praktikum

Wer nicht fragt, bleibt zwar nicht dumm, wie ein alter Kinderreim sagt, aber er oder sie verliert vielleicht viel Zeit mit dem falschen Praktikum in der falschen Praxis. Bevor ein Praktikum vereinbart wird, sollte man entscheidende Fragen mit den Inhabern der Praktikumspraxis oder -klinik geklärt haben. Dabei hilft der Gesprächsleitfaden vom bpt (Link).
Einzelne Fragen lassen sich schon vorab telefonisch klären, doch für ein genaues Bild von dem, was einen als Praktikant erwartet, sollte man sich eine Checkliste ins Gespräch mit den Inhabern mitnehmen. Was man unbedingt einmal machen möchte, sollte man auch ansprechen. Dabei geht es nicht nur um die Bereitschaft der Praxisinhaber, die Praktikanten einmal ran zu lassen: In manchen Praxen fehlt schlicht die Gelegenheit für bestimmte Tätigkeiten, weil sie zu selten vorkommen. Und die technische Ausstattung ist nicht überall gleich. Ob Ultraschall am Hunde-Abdomen oder Zahnbehandlung beim Pferd – nur die Praxisinhaber können sagen, wie häufig das in ihrem Praxisalltag vorkommt und welche Chancen bestehen, als Praktikant mitzumachen. Nur wenn Erwartungen an das Praktikum und tatsächliche Erfahrungen übereinstimmen, wird es eine lohnende Lernerfahrung sein.

Daher sollte man nicht zögern, ein Praktikum auch abzubrechen, sollte es einmal nicht so laufen, wie man es sich erhofft hatte. Solange ein respektvoller Umgang miteinander herrscht, ist es völlig legitim, auch einmal zu gehen.

Weitere „Do’s and Don’ts“ für ein entsprechendes Verhalten im Praktikum findet ihr hier.

 

Hinweis:
Text teilweise entnommen aus dem bpt-Campus mit freundlicher Erlaubnis des bpt.

 

Dr. Lisa Leiner

Frau Dr. Lisa Leiner ist Tierärztin und Geschäftsführerin der Job- und Karriereplattform VetStage. Als Autorin des Buches "Stress- und Zeitmanagement für Tierärzte" schreibt sie regelmäßig auch für das VetStage Magazin Artikel zu den Themen Selbstmanagement, Kommunikation, Führungsqualitäten und Teamführung.

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