Stereotypen in der Tiermedizin und ihre Auswirkung auf die Berufswahl

erstellt am 6. Mai 2022

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Der trübsinnige Pathologe, der geschwätzige Psychiater, der arrogante Chirurg oder „nur“ der Allgemeinmediziner – diese und weitere Stereotypen sind in der Humanmedizin bereits weit verbreitet festgestellt worden. Diese Wahrnehmung einer Fachrichtung in der Gesellschaft und während des Studiums kann die Berufswahl von Medizin-Studierenden direkt maßgeblich beeinflussen. Doch wie stellt sich die Situation in der Tiermedizin dar? 

Um dies näher zu beleuchten, wurden Tierärzt:innen, TFAs und Studierende der Tiermedizin in Großbritannien mithilfe einer Online-Umfrage aufgefordert, verschiedene Fachrichtungen mit assoziierten Adjektiven zu beschreiben. Weiterhin wurden die Studienteilnehmer:innen hinsichtlich des Ansehens verschiedener Berufsbilder befragt. 

Die Ergebnisse zeigten, dass Kleintierpraktiker vornehmlich positiv wahrgenommen werden. Sie wurden beispielsweise als „fürsorglich“, „freundlich“ und „mitfühlend“, aber auch als „beschäftigt“ und „gestresst“ beschrieben. Für den Bereich der Nutztiere fielen häufig die Wörter „stark“, „praktisch veranlagt“, „zäh“ und „entspannt“. Weniger wertschätzend stellten sich die Verknüpfungen mit Pferdepraktikern dar, die als „arrogant“, „versnobt“ und „pferdenärrisch“ eingestuft wurden. Seltener erfolgte die Einschätzung als „selbstsicher“, „mutig“ und „geduldig“. 

Trotz der derzeitigen Aktualität und Beliebtheit von Epidemiolog:innen wurden diese zusammen mit Veterinär:innen im öffentlichen Gesundheitswesen am häufigsten als „langweilig&ld

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