Babesia canis als Auslöser feliner Babesiose: Fall mit letalem Ausgang

erstellt am 6. Juli 2022

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Fallbeispiel
Ein Beitrag von  Kompakt VetMed (Biermann Verlag GmbH) auf VetStage
Katze
Quelle: .shock - stock.adobe.com
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LUGO (Biermann) – Liegen bei einer Katze klinische Symptome wie Anämie, Thrombozytopenie, Anorexie und Lethargie vor, sollte die feline Babesiose in die Differenzialdiagnose einbezogen werden, vor allem bei jungen oder immungeschwächten Tieren aus Endemiegebieten der caninen Babesiose. Dies legen die Ergebnisse eines aktuellen Fall­berichtes aus Spanien zusammen mit früheren Berichten über Babesien-Infektionen bei Katzen aus Europa nahe. 
In Europa treten Babesien-Infektionen bei Katzen nur sporadisch auf. Auch ist derzeit nur begrenztes Fachwissen verfügbar, da die Zahl der beschriebenen Fälle noch gering ist, die sowohl eine klinische Präsentation als auch die molekulare Identifizierung der beteiligten Babesia-Spezies einschließen. 
Eine 6 Monate alte europäische Kurzhaarkatze aus Nordwestspanien starb nach 2-tägigem Aufenthalt in einer Tierklinik. Das Tier war trächtig und zeigte Anorexie, Lethargie, Schwäche, Gelbsucht und Fieber mit erhöhter Atem- und Herzfrequenz. Die hämatologische Analyse ergab eine hämolytische regenerative Anämie, Thrombozytopenie und Leukozytose. Das Vorhandensein von Piroplasmen wurde unter Verwendung einer PCR bestimmt, die auf das 18S-rRNA-Gen von Babesia spp. und Theileria spp. abzielte; die Probe war positiv und B. canis wurde durch DNA-Sequenzanalyse identifiziert. Das mögliche Vorhandensein von Co-Infekt

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