Ganzheitliches Diversity-Management in der Tierarztpraxis

erstellt am 14. Oktober 2021

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Fachbeitrag
Ein Beitrag von  Volker Borchers,  Tierärztliche Praxis für Kleintiere Scharnhorst GmbH auf VetStage
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Was ist eigentlich Diversity Management?

Hört sich erst einmal exotisch an, sollte aber Teil eines jeden Personalwesens sein. Das Grundprinzip entspricht der Nutzung der in einem Unternehmen oder einer anderen Organisation vorfindbaren personellen und sozialen Vielfalt.

Laut der "Charta der Vielfalt" ist sie der Schlüssel zum Erfolg! Wir unterscheiden uns zwar in Herkunft und Kultur, Alter, Geschlecht und geschlechtlicher Identität, sexueller Orientierung und Identität, Glaubensrichtungen und Weltanschauungen sowie nach unseren physischen und psychischen Fähigkeiten und doch haben wir so viele Gemeinsamkeiten.

Zur Etablierung des Diversity Managements helfen mehrstufige Modelle, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Menschen einer Organisation zu erfassen. Dadurch werden unterschiedliche Dimensionen greifbar gemacht. Die erste Stufe entspricht den sogenannten Kerndimensionen, also Alter, ethnische Herkunft und Nationalität, Geschlecht und geschlechtliche Identität, körperliche und geistige Fähigkeiten, Religion und Weltanschauung, sexuelle Orientierung und soziale Herkunft.

Der fortlaufende Prozess soll betriebliche Konkurrenzen unter Mitgliedern der einzelnen "Dimensionen" erkennen und analysieren lassen und das Diversity Management entsprechend der betrieblichen Situation individuell anzupassen.

Das klingt zunächst nur nach einem werbewirksamen Aushängeschild?

Erfolgreiches Diversity Management zielt auf eine Änderung der Unternehmenskultur ab, um mit einem ganzheitlichen Ansatz festgefahrene Systeme zu verändern. DM sollte Teil der Unternehmensstrategie werden und ist in jedem Fall Chefsache! Eine Zieldefinition hilft dem systematischen Vorgehen und sorgt langfristig und nachhaltig nicht nur für die Änderung von Strukturen und Prozessen, sondern auch Denkmustern.

Schritt 1: Vorüberlegungen

Was möchte ich? Das oberste Ziel ist, dass meine Mitarbeiter*innen sich in ihrer individuellen Lebensplanung wertgeschätzt fühlen. Dadurch kann ich als Arbeitgeber die Leistungsbereitschaft und -fähigkeit fördern, denn DM ist ein Management-Tool!

Schritt 2: Voraussetzungen

Welch

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Volker Borchers

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