Ein Neubau für die Tierklinik - Neue Wege für Mitarbeitende

erstellt am 9. Juni 2022

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Ein Beitrag von  Interview mit Heike Rudnick, Marketing- und PR Managerin in der Tierklinik Rostock,  Tierklinik Rostock auf VetStage
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Die Tierklinik Rostock im Wandel der Zeiten von 1952 bis Heute. 

Heike Rudnick ist Marketing- und PR-Managerin und zusätzlich für den Einkauf in der Tierklinik zuständig. Sie hat VetStage im Interview über die historischen und tiermedizinischen Entwicklungen der mittlerweile fast 70-jährigen Klinik Rede und Antwort gestanden. Sie erzählt über Zeiten, die nicht immer so einfach waren, wie dennoch das Team immer weiter wuchs und man zusammen alles gemeistert hat hin zu dem neuesten Meilenstein - der komplette Neubau der Tierklinik.

 

Frau Rudnick, wie ist die Tierklinik Rostock gestartet? 

Die Tierklinik Rostock hat eine lange Tradition. Als Bezirkstierklinik gegründet, wurden bereits im Sommer 1952 die ersten Tiere aufgestallt. Die wichtigste Funktion war damals die Unterstützung der Landwirtschaft. Es wurden Pferde, Rinder, Schafe und Schweine behandelt, jedoch nur wenige Kleintiere. Die Tierklinik entwickelte sich mit ihren verschiedenen Einrichtungen und Möglichkeiten zum Kompetenzzentrum im Bezirk Rostock. Es gab u. a. einen eigenen Fuhrpark, OP, Apotheke, Röntgenraum und Dunkelkammer, Großtierstation mit Rinder- und Pferdeabteilung, Infektionsstation mit Rundbox für Kolikpferde, Schmiede mit Wohn- und Voruntersuchungsabteilung.

Zudem auch die Verwaltung, Kantine, Kleintierambulanz, und später die Abteilungen Biochemie/Toxikologie und Leukosediagnostik sowie eine Veterinäringenieurschule. Zur Wendezeit war das Schicksal der Tierklinik ungewiss.

1993 startete die neu gründete Tierklinik/Tierheim GmbH mit 11 Mitarbeitenden  inkl. drei Tierärzt:innen und 6 Auszubildenden. Heute zählen zu unserem Team etwa 70 Kolleg:innen.

 

Hätten Sie damals erwartet, was aus der Tierklinik einmal wird und was war für Sie die bisher größte Herausforderung?

Anfang der 90er Jahre ging es zunächst einfach um das Überleben, d. h. um die Aufrechterhaltung der medizinischen Betreuung von Kleintieren und Pferden, Tag und Nacht. Offensichtlich funktionierte das gut und wir wuchsen langsam, aber stetig.

Der größten Herausforderung sehen wir uns aktuell gegenüber: Die Aufrechterhaltung des Notdienstes für unsere Region.

 

Wann entstand die Idee zum Neubau und welche „Baustelle war die Größte“?

Bereits 2004 musste die bisherige Kleintierklinik von zwei auf vier Sprechzimmer erweitert und vieles erneuert werden. Nach ein paar Jahren stießen wir erneut an unsere Grenzen. Dann stand schnell fest, dass innerhalb der alten Mauern kein Umbau mehr möglich war. Am ungünstigsten war, dass sich MRT und CT in einem anderen Gebäude befanden und die Patienten umständlich transportiert werden mussten. Als wir keinen Platz mehr für unsere Stationspatienten hatten, überbrückten wir die Situation mit angeschlossenen Containern.

 

Und wie bringt man so ein Projekt dann im laufenden Betrieb über die Bühne?

Einer unserer Geschäftsführer, Steffen Fechner, übernahm das Bauprojekt sehr gern und managte die Absprachen mit dem Architekten und den Baufirmen. Der Neubau entstand einige Meter von unserem alten Gebäude entfernt und beeinträchtigte unsere Arbeit nicht so heftig.

 

Haben Sie damit auch Ihr Leistungsspektrum erweitert bzw. welche technischen neuen Geräte sind hinzugekommen?

An Geräten bereichern uns vor allem ein nagelneues MRT, CT, hochmoderne Sauerstoffboxen für Hund und Katze sowie ein Apothekenautomat. Insgesamt wurden die 6 OP-Plätze auf dem fortschrittlichsten Stand eingerichtet. Durch das durchdachte Konzept wurde unsere gesamte Arbeit auf eine neue Qualität gehoben. Dazu zählt z. B. das strenge Hygienekonzept im OP, aber auch die strikte Trennung von Katzen und Hunden, die sich bei uns praktisch nicht begegnen. Die effektiven Arbeitsabläufe erlauben eine schnellere und damit schonendere Diagnostik und Behandlung der Patienten.

 

Sind mit dem Umbau auch Neuerungen für die Mitarbeitenden hinzugekommen?

Oh ja!

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