Ein Erfahrungsbericht über die Partnerschaft mit VetPartners Deutschland

erstellt am 18. Januar 2024

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Wie kann ich die Zukunft meiner Praxis sichern? Wie werde ich zukünftig die herausfordernde Personalsituation meistern? Dr. Hans-Peter Larscheid aus Antweiler in Rheinland-Pfalz stellte sich genau diese Fragen und traf die Entscheidung, seine Praxis an VetPartners Deutschland zu verkaufen. In diesem Interview teilt er seine Erfahrungen.

Herr Dr. Larscheid, welchen Herausforderungen mussten Sie sich als Inhaber einer Praxis in den vergangenen Jahren stellen?

Die größte Herausforderung in den letzten Jahren war für mich die schwierige Personalsituation und die Suche nach einer Nachfolge. Während wir im Bereich der TFA dank langjähriger Mitarbeitenden gut aufgestellt waren, haben wir uns mit der Besetzung tierärztlicher Positionen deutlich schwerer getan. Beispielsweise blieb über Jahre eine Assistentenstelle unbesetzt. Die ohnehin schon steigende Arbeitsbelastung in der kurativen Tätigkeit wurde durch die wachsende Bürokratisierung zusätzlich verstärkt, was besonders von unseren tierärztlichen Mitarbeitenden als stark belastend empfunden wurde.

Warum haben Sie sich für VetPartners entschieden?

Im nächsten Jahr werde ich 60 Jahre alt und habe vor einigen Jahren begonnen, nach Möglichkeiten zu suchen, um die Zukunft meiner Praxis sowie meines Teams zu sichern. Mir war
wichtig, dass meine Mitarbeitenden ihren Arbeitsplatz behalten und mein Patientenstamm, den ich in über 20 Jahren aufgebaut habe, weiterhin gut tierärztlich versorgt wird.
Da Tierärzte mit Berufserfahrung zur Übernahme meiner Praxis nicht zu finden bzw. zu begeistern waren, habe ich den Kontakt zu verschiedenen tierärztlichen Netzwerken gesucht. Durch eine Kollegin wurde ich auf VetPartners aufmerksam. Im Gegensatz zu anderen Gruppen hat mich hier sofort die Philosophie der Netzwerkbildung unter Beibehaltung der Praxisidentität angesprochen. Überzeugt hat mich, dass es sich um ein Netzwerk von Tierärzten für Tierärzte handelt, insbesondere die Zusammenarbeit mit Kollegen, die die Herausforderungen in unserer
Praxis verstehen. Hierdurch entstand für mich die Möglichkeit, meine Tätigkeit selbstbestimmt weiterzuführen, die Arbeitsplätze meines Teams zu sichern und meine Patienten auch in Zukunft bestmöglich zu versorgen.

Wie lief der Prozess ab?

Da wir eine der ersten Praxen waren, die Teil von VetPartners wurden, fanden die initialen Gespräche mit dem Führungsteam von VetPartners in Großbritannien statt. Hier hatte ich die
Möglichkeit, meine Fragen zur Firmenphilosophie und zum Ablauf des Praxisverkaufs in Ruhe und ausführlich zu besprechen. Heute führt das deutsche Team diese Gespräche. Im weiteren Verlauf wurden meine betriebswirtschaftlichen Daten beurteilt, woraufhin ein Kaufpreis vereinbart wurde.
Während des gesamten Prozesses stand mir das Team von VetPartners stets zur Verfügung, um meine Fragen zeitnah und umfassend zu besprechen. Ganz ohne Druck und sehr partnerschaftlich.
Im Anschluss erfolgte die Integration in das Netzwerk, wobei ein Großteil der Integrationsaufg

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