VetPartners Deutschland im Gespräch

erstellt am 20. März 2024

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So trotzen Tierarztpraxen gemeinsam den Herausforderungen am angespannten Bewerbermarkt

Tierarztpraxen in Deutschland drohen in den nächsten Jahren weitgehende Versorgungslücken. Eine der größten Herausforderungen wird dabei die Besetzung von Vakanzen und die Nachfolgesicherung sein. Der insgesamt steigende Inanspruchnahme tierärztlicher Leistungen steht eine generationelle Entwicklung gegenüber: Für die jetzige Generation Y sind die vorherrschenden Arbeitsbedingungen in Tierarztpraxen häufig nicht mehr mit ihren Werten vereinbar. VetPartners, das Netzwerk von Tierärzten für Tierärzte, sieht Lösungsansätze besonders in der Arbeitskultur innerhalb der Praxen und steuert dieser Entwicklung mit gelebten Werten wie Wertschätzung, Teamgeist und Engagement, entgegen. 

 

Generationskonflikt: Junge Tierärzte erwarten bessere Arbeitsbedingungen 

Während die sogenannte Babyboomer-Generation, geboren zwischen 1955 und 1969, Arbeit noch als höchsten gesellschaftlichen Stellenwert sieht und stark karriereorientiert ist, setzt die Generation Y branchenübergreifend eher auf Teamwork und Vernetzung. Dabei muss die Arbeit nicht nur Spaß machen, sondern auch mit dem Privatleben kompatibel sein. Für diese Generation sind die vorherrschenden Arbeitsbedingungen in Tierarztpraxen häufig nicht mehr mit ihren Werten vereinbar. Das zeigen auch die Statistiken der Bundestierärztekammer. In der Alterskohorte bis 39 sind nur 53 Prozent der TierärztInnen praktisch tätig. Zudem fällt auf, dass die Gesamtzahl der nicht praktisch tätigen Tierärzte in der Alterskohorte bis 39 mit 46 Prozent höher ist als bei den bis 49 Jährigen (43 Prozent) und den bis 59 Jährigen (41 Prozent). Zusammengefasst bedeutet das, dass der Gesamtpool an qualifizierten Kräften für die deutschen Praxen sinkt und dass die nachrückende Generation Y eine Arbeitssituation erwartet, die besser mit Familie und Privatleben vereinbar ist. „Wir müssen die Erwartungen und Bedürfnisse der neuen Tierärzte-Generation verstehen, um gute Arbeitsplätze zu schaffen und wieder mehr junge TierärztInnen in die Praxis zu bringen, denn es ist ein fantastischer Beruf“, sagt Sabine Bürgener.

 

Praxisinhaber sind oft noch Einzelkämpfer: Der Arbeitsalltag bestätigt die Statistiken

Die Auswirkungen der beschriebenen Zahlen und ihre Folgen erlebt auch Dr. Sabine Bürgener, Geschäftsführerin von VetPartners Deutschland. Sie leitet gemeinsam mit ihrem Mann und einem Kollegen eine wachsende Gemischtpraxis in der Vulkaneifel – und das in zweiter Generation: “Einer unserer Söhne ist bereits als Tierarzt in unserer Praxis tätig, ein weiterer studiert Tiermedizin. Aber auch für unsere Söhne ist die Gesamtverantwortung, die die Selbstständigkeit und das Führen einer eigenen Praxis bedeutet, eine lange Zeit lang wenig attraktiv gewesen. Zudem haben wir Stellen nicht besetzen können und erleben parallel die wachsenden Anforderungen im Veterinärbereich. Da musste ich handeln”, sagt Dr. Sabine Bürgener. Lösungen sieht die erfahrene Tierärztin im Anschluss an das Praxisnetzwerk VetPartners. “Angesichts der großen Herausforderungen, denen sich Tierarztpraxen täglich gegenüberstehen, finde ich es verblüff

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