Zusammen für den Tierschutz – VetPartners unterstützt Kastrationsprojekt in Bulgarien
erstellt am 5. Dezember 2025
Ein starkes Zeichen für nachhaltigen Tierschutz: Ein kleines Team aus freiwilligen Mitarbeitenden von VetPartners reiste im Oktober nach Schumen in Bulgarien, um das lokale Tierheim tatkräftig mit medizinischer Versorgung zu unterstützen und einen nachhaltigen Beitrag zum Tierschutz zu leisten.
Mit dabei waren Dr. Niklas Bürgener, Geschäftsführer von VetPartners Deutschland, Roger Wagner, Geschäftsführer der Tierarztpraxen Roger Wagner, sowie Felix Bürgener, Student der Tiermedizin und bei der Tierarztpraxis Kelberg tätig und Katrin Flückiger, Vorsitzende des Vereins Grund zur Hoffnung e.V. und Managerin der Bernd-Stephan-Tierschutz-Stiftung. Gemeinsam packten sie dort an, wo Hilfe dringend benötigt wird.
Unser Team behandelte Tiere vor Ort und kastrierte sechs Tage lang von früh morgens bis spät abends. Unter den Patienten waren die Tiere aus dem Tierheim, wild gefangene Hunde und Katzen und Tiere von Anwohnern. Auf dem Programm standen vor allem Kastrationen, Zahnsanierungen und orthopädische Eingriffe – alles unter einfachen Bedingungen, aber mit großem Engagement und Teamgeist.
In der Zeit wurden knapp 70 Narkosen durchgeführt, darunter viele Kastrationen und Zahnsanierungen, aber auch Tumorexstirpationen, Amputationen und Femurkopfresektionen.
Das Tierheim Schumen – Langfristige Hilfe, die wirkt
Das Tierheim in Schumen ist seit 2015 ein Vorzeigeprojekt für nachhaltigen Tierschutz in Osteuropa. Dank der engen Zusammenarbeit zwischen der Bernd-Stephan-Tierschutz-Stiftung, Grund zur Hoffnung e.V. und der Stadtverwaltung Schumen werden dort jährlich zwischen 1.500 und 1.800 Hunde und Katzen kastriert, sowohl herrenlose als auch Tiere von Schumener Bürgern, die oft kein Geld haben.
Unser Kollege Roger Wagner, der zwei Tierarztpraxen in der Nähe von Frankfurt betreibt, unterstützt das Projekt schon seit nunmehr 10 Jahren. Als das Team das Tierheim übernahm waren die Standards sehr niedrig, die Anzahl der Tiere sehr hoch. Dank des langfristigen Engagements konnten die Bedingungen im Tierheim deutlich verbessert werden – von höheren medizinischen Standards über eine verlässliche Versorgung der Tiere bis hin zu einer nachhaltig sinkenden Anzahl an Straßentieren durch konsequente Kastrationen und erfolgreiche Vermittlungen.
Mittlerweile dient das Tierheim auch als Ausbildungsstätte für Studierende der Tiermedizin: In Kooperation mit den Universitäten Gießen und Stara Zagora erhalten junge Tierärztinnen und Tierä
Jetzt anmelden und weiterlesen!
Dieser Beitrag ist nur für Tierärzt:innen, TFA und Animal Health Experts geeignet.
Lege dir jetzt kostenlos ein VetStage Profil an, um den vollständigen Beitrag zu lesen.
Themengebiete
Ein interessanter Beitrag. Teile ihn jetzt mit deinem Netzwerk.
