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Ein Beitrag von  VetStage im Gespräch mit Julian Lechner,  Rex auf VetStage

Interview mit Julian Lechner von Rex Technologies

erstellt am 15. August 2022

Hinweis: VetStage ist nicht für den Inhalt verantwortlich. Bitte wende dich bei Rückfragen direkt an den Verfasser.

“Rex ist die perfekte Mischung aus moderner Tierarztpraxis und dynamischem Technologie-Start-up.” 

Modernisierung und Digitalisierung schreiten in jeder Branche weiter voran. Dazu gehört im medizinischen Bereich ein konzipiertes hybrides Praxismanagement, das sowohl digitale bzw. technische Lösungen bietet als auch das menschliche Miteinander mit einbezieht. Ziel sollte hinsichtlich des Arbeitsalltags eine Entlastung in zeitraubenden Arbeitsschritten in einer Praxis oder Klinik sein. Viele dieser Aspekte, wie zum Beispiel das digitale Patientenmanagement inklusive der Terminplanung, sind in der Humanmedizin heutzutage schon üblich. Rex Technologies wurde 2021 gegründet und ist seither in der Branche bekannt für innovative technische Lösungen. Daher hat VetStage in diesem Interview ein paar Fragen an den Mitgründer Julian gerichtet, warum Rex ein echter Vorreiter in der Tiermedizin-Branche werden könnte.

 

1. Julian – Du und Jonathan haben zusammen im Jahr 2021 Rex gegründet. Wie ist die Idee und das Konzept dazu entstanden?

Julian: In früheren Berufen haben wir uns viel mit dem Thema Digitalisierung im Gesundheitswesen beschäftigt. Mit Themen wie Telemedizin oder Online-Terminvergabe waren und sind wir deshalb sehr vertraut und konnten eine gute Expertise aufbauen.

Dennoch ist es so, dass wir in der Veterinärmedizin einen starken Nachholbedarf identifizieren können. Dabei haben wir folgende Dinge erkannt:

  • Kunden, die Doctolib und andere Buchungsportale gewohnt sind, haben ihre Erwartungshaltung in Bezug auf medizinische Leistungen erhöht - die Veterinärmedizin erfüllt diese Erwartungshaltung jedoch (noch) nicht.
  • Wir haben viele hochmotivierte, hart arbeitende und unglaublich nette Tierärztinnen/Tierärzte und Tiermedizinische Fachangestellte getroffen, die sich jedoch effizientere Abläufe und mehr Entlastung von Bürokratie wünschen.
  • Des Weiteren sind auch die von der Industrie implizierten Arbeitsmodelle nicht auf dem Stand der Zeit - die Idee vom/von der allein praktizierenden Praxisinhaber/-in ist für viele nicht mehr attraktiv.
  • Wir sind davon überzeugt, dass wir durch Technologie einen großen Mehrwert für alle schaffen können: unsere KundInnen, PatientInnen und MitarbeiterInnen.

 

2. Mittlerweile habt Ihr erfolgreich die erste Rex Praxis in Berlin eröffnet. Euer Konzept verbindet digitale Elemente mit analoger Praxis - wie sieht das im Alltag konkret aus?

Julian: Unsere Ambition zur Digitalisierung bezieht sich sowohl auf den Kunden- als auch den Mitarbeiterbereich. Auf Kundenseite ist es unser Ziel, alle Elemente so gut wie möglich digital abzubilden. So ist es zum Beispiel so, dass eine Terminbuchung, die Bestätigung davon, Änderung und Verwaltung von Terminen sowie die Rechnungszusendung komplett digital und fast ohne menschliche Interaktion funktioniert. Dies entlastet unser Personal vor Ort, sodass sich die Mitarbeitenden rein auf die Interaktionen mit PatientInnen in der Praxis  fokussieren und die bestmögliche Customer Experience bieten können. Zusätzlich haben KundInnen die Möglichkeit, Termine außerhalb der Öffnungszeiten zu buchen, Verfügbarkeiten einzusehen und ihre/ihren präferierte/n Arzt/Ärztin auszuwählen. Als nächsten Schritt werden zudem KundInnen die

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