Im Schlaflabor: Wie gut schläft mein Pferd?

erstellt am 6. Januar 2022

zurück
Fachbeitrag
Ein Beitrag von  Lisa-Marie Petersen - Der Praktische Tierarzt 103 Heft 01/2022,  Tierklinik Lüsche auf VetStage
Hinweis: VetStage ist nicht für den Inhalt verantwortlich. Bitte wende dich bei Rückfragen direkt an den Verfasser.

Genau wie wir Menschen durchlaufen Pferde in der Nacht unterschiedliche Schlafphasen. Das Interessante: Zwar können die Tiere auch im Stehen in die Tiefschlafphase gelangen, der sogenannte REM-Schlaf wird aber nur im Liegen erreicht. Folglich mangelt es Pferden, die sich nicht hinlegen, an REM-Schlaf, was zu Leistungseinbußen, Wesensveränderungen und Verletzungen führen kann.

REM-Schlafmangel erkennen

Beim REM-Schlafmangel handelt es sich im Gegensatz zur angeborenen Narkolepsie um eine erworbene Verhaltensstörung.

Betroffene Pferde zeigen häufig:

  • Verletzungen an den Fessel- oder Karpalgelenken sowie an Hüfte oder Kopf
  •  Leistungseinbußen 
  • Wesensveränderungen (Hysterie/Schläfrigkeit) 

Warm- und Vollblüter sind häufiger betroffen als Robustpferde, ebenso sind ältere Pferde  häufiger betroffen als Fohlen.

Welche Ursachen hat die Verhaltensstörung?

Die Ursachen für REM-Schlafmangel sind vielfältig, doch meist Umwelt- und haltungsbedingt. Folgende Ursachen gibt es:

  • zu kleine Boxe

Jetzt anmelden und weiterlesen!

Dieser Fachbeitrag ist nur für Tierärzt:innen, TFA und Animal Health Experts geeignet.
Lege dir jetzt kostenlos ein VetStage Profil an, um den vollständigen Beitrag zu lesen.

Jetzt weiterlesen

Themengebiete

Autor:innen

Lisa-Marie Petersen - Der Praktische Tierarzt 103 Heft 01/2022

Ein interessanter Fachbeitrag. Teile ihn jetzt mit deinem Netzwerk.