Ovarialerkrankungen - beim Kaninchen häufig unerkannt

erstellt am 3. März 2022

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Fachbeitrag
Ein Beitrag von  Bertram, C. A., Klopfleisch, R., & Müller, K. (2017). Ovarian lesions in 44 rabbits (Oryctolagus cuniculus). The Journal of veterinary medical science, 79(12), 1994–1997. https://doi.org/10.1292/jvms.17-0358,  VetStage Akademie auf VetStage
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Veränderungen des Ovars beim Kaninchen kaum beschrieben

Reproduktionsmedizinische Erkrankungen, genauer gesagt Uteruserkrankungen, werden beim Kaninchen häufig diagnostiziert. Diese gehören zu den häufigsten Befunden bei intakten weiblichen Kaninchen. Im Gegensatz dazu sind bislang nur wenige Ovarialerkrankungen bei Kaninchen wissenschaftlich beschrieben. 

Da sich die meisten Studien auf Erkrankungen des Uterus konzentrieren, war das Ziel der vorliegenden Studie, das Auftreten, die klinischen und pathologischen Befunde von Ovarialerkrankungen bei Kaninchen zu untersuchen. 

Retrospektiv wurden pathologischen und klinischen Aufzeichnungen von 44 weiblichen Kaninchen auf Ovarialerkrankungen untersucht, die von der Kleintierklinik der Freien Universität Berlin an das Institut für Veterinärpathologie der Freien Universität Berlin überwiesen wurden. Die histopathologische Untersuchung der Gewebe des entnommenen Reproduktionstraktes fand im Anschluss an eine Ovariohysterektomie statt. 

Unspezifische Symptome erschweren die Diagnose

Drei Kaninchen ohne Symptome wurden zur prophylaktischen Ovariohysterektomie vorgestellt. Die anderen 41 der 44 Kaninchen, die in die Studie aufgenommen wurden, wurden dem/der Tierärzt:

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Bertram, C. A., Klopfleisch, R., & Müller, K. (2017). Ovarian lesions in 44 rabbits (Oryctolagus cuniculus). The Journal of veterinary medical science, 79(12), 1994–1997. https://doi.org/10.1292/jvms.17-0358

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