Für Tierärzt:innen
Fortbildung für  Tierärzt:innen  | Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes bei Hund und Katze; Akut versus chronisch – diagnostische und therapeutische Herangehensweise
Hinweis: VetStage ist nicht für den Inhalt verantwortlich. Bitte kontaktiere bei Rückfragen direkt den Anbieter.

Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes bei Hund und Katze; Akut versus chronisch – diagnostische und therapeutische Herangehensweise

Kurzbeschreibung

Akut versus chronisch – diagnostische und therapeutische Herangehensweise
ZUR ANMELDUNG

Veranstaltungsort

Hotel Hofgut Hohenkarpfen GmbH
Hohenkarpfenweg 1
78667  Hausen ob Verena
Deutschland

ATF-Stunden

Für diese Fortbildung werden 2 ATF-Stunden anerkannt.
ATF-Stunden sind auch in Österreich und der Schweiz anerkannt!
(3 ATF-Stunden = 1 Bildungspunkt (BP) in der Schweiz; 1 ATF-Stunde = 1 Bildungsstunde (BS) in Österreich)

Fortbildungsdatum

Mittwoch, 23.10.2024
18:00 – 19:45 Uhr - Vortrag Dr. med. vet. Dorothee Dahlem
Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes bei Hund und Katze
Akut versus chronisch – diagnostische und therapeutische Herangehensweise

19:45 Uhr - Abendessen

ca. 21:00 Uhr - Ende der Veranst

Teilnahmegebühr (inkl. Mehrwertsteuer)

70.21 €

59,00 € zzgl. MwSt.

Beschreibung

Durchfall, Erbrechen und Inappetenz sind häufige Gründe für die Vorstellung von Hund und Katze in der Sprechstunde. Metabolische Erkrankungen ebenso wie primäre Erkrankungen des Magen-Darmtrakts können die Ursache solcher Symptome darstellen. Trotz das Hunde und Katzen häufig wegen akuter Symptome vorgestellt werden, liegen nicht selten chronische Krankheitsverläufe vor. Die zuvor subtilen Symptome sind möglicherweise unerkannt geblieben. Grasaufnahme, sporadischer Vomitus oder selbstlimitierende Diarrhoe werden in den meisten Fällen Stresssituationen oder Fremdmaterialaufnahme zugeschrieben und nicht als Hinweis auf eine chronische Symptomatik erkannt. Gerade bei Katzen mit Freigang bleiben Symptome wie Durchfall häufig unbeobachtet. Die Folgen eines katabolen Stoffwechsels bei chronischen gastrointestinalen Symptomen sind bei Katzen schwerwiegender als bei Hunden. Im Vordergrund möglicher kataboler Folgeerscheinungen steht vor allem die hepatische Lipidose. Eine frühzeitige enterale Ernährung steht bei Katzen noch mehr im Fokus als bei Hunden, um die Regeneration des Intestinaltraktes zu fördern. Die systematische Aufarbeitung gastrointestinaler Symptome ist wichtig, um zwischen akuten und chronischen Erkrankungen differenzieren zu können. Mit Hilfe adä­ quater diagnostischer Maßnahmen können die vielfältigen Ursachen abgeklärt werden, um eine Diagnose zu stellen. Die Diagnosestellung ermöglicht die Entscheidung über die diätetische und medikamentelle Therapie und eine Abschätzung der Prognose.

Referent:innen

Dorothee Dahlem studierte an der Universität in Leipzig und begann dort in der Kleintierklinik ihre tierärztliche Tätigkeit. Nach der Promotion und Ausbildung zur Fachtierärztin für Klein- und Heimtiere, wechselte sie 2014 zur Justus-Liebig-Universität nach Gießen, um ihre internistische Residency abzuschließen. Seit 2018 ist sie Diplomate des European College of Veterinary Internal Medicine companion animals. 2019 nahm sie die Stelle als Oberärztin für Innere Medizin an der Kleintierklinik Ettlingen in der Nähe von Karlsruhe an und hat dort 2021 die Prüfung zur Fachtierärztin für Innere Medizin der Kleintiere abgelegt.

 

Fortbildungsinhalte

Ansprechpartner:in

ZUR ANMELDUNG

Eine interessante Fortbildung. Teile sie jetzt mit deinem Netzwerk.